Expansion geplant

Glacier: Wiener Klima-Startup sichert sich 1,7 Mio. Euro

@Glacier
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In Österreich gibt es gleich mehrere Initiativen, die Unternehmen helfen wollen, ihre CO2-Bilanz zu verbessern. Dies ist nicht immer einfach. 

Eines der Startups, die großen Unternehmen bei der Verkleinerung des CO2-Fußabdruckes helfen, ist Glacier. Die Gründer Rainhard Fuchs und Andreas Tschas konnten nun, ein Jahr nach ihrer Gründung, in einer Finanzierungsrunde 1,7 Millionen Euro sammeln. 

“Geht um echte Transformation”

„Nachhaltigkeit ist kein Randthema mehr, das nur wenige Mitarbeiter:innen im Unternehmen betrifft. Es geht um eine echte Transformation und der Verankerung von Klimaschutz in allen Bereichen des Unternehmens, ähnlich wie bei der Digitalisierung“, so Co-Founder von Glacier Rainhard Fuchs.

Drei Produkte bietet das Unternehmen seinen Kund:innen im Moment an. Eines davon ist die Climate Ranger Academy. Im Rahmen des Formates werden Mitarbeiter:innen von Konzernen im Bereich Klimaschutz ausgebildet. Mit dem Climate Impact Day hat das Startup außerdem ein Hybrid-Event geschaffen, das vor Ort in den Unternehmen  für Mitarbeiter:innen und gleichzeitig online für die gesamte Community stattfindet. Vor Ort sollen Unternehmen an diesem Tag gemeinsam mit ihren Mitarbeiter:innen langfristige Maßnahmen für den Klimaschutz entwickeln und planen.

 Das dritte Produkt aus dem Sortiment des Jungunternehmens ist die Software „Carbon Manager CARMA“, mit welcher zum einen der CO2-Fußabdruck eines Unternehmens gemessen werden kann und zum anderen Maßnahmen zur Minderung von eben diesem vorgeschlagen werden.  

Zebras & Unicorns: So können Startups tatsächlich ihren CO2-Fußabdruck verkleinern

Expansion geplant

Ein Jahr nach der Gründung zählt das Unternehmen nun 16 Mitarbeiter:innen und hat den eigenen Angaben nach bereits mehr als 150 Unternehmen für mehr Klimaschutz im Arbeitsalltag unterstützt. Mit der nun erfolgreich abgeschlossenen Finanzierungsrunde will Glacier das eigene Angebot nun nächstes Jahr noch weiter ausbauen. „Der Climate Impact Day ist in der ersten Auflage bei den Unternehmen extrem gut angekommen und es wurde von vielen Seiten der Wunsch an uns herangetragen, das Angebot auszuweiten und über mehrere Tage zu strecken, damit Unternehmen noch mehr Mitarbeiter:innen erreichen können“, so CEO & Co-Founder Andreas Tschas, „Daher werden wir aus dem Climate Impact Day im nächsten Jahr mehrtätige modulare Aktionswoche entwickeln, wo Inspiration und Aktion im Zentrum stehen. “

Glacier ist das neue Projekt von Pioneers-Mitgründer Andreas Tschas

Außerdem plant das Startup 2022 zu expandieren. So will Glacier mit dem frischen Kapital das Team vergrößern, um so auch in Deutschland und der Schweiz Fuß fassen zu können. Zudem werden die eigenen Produkte, wie die Climate Ranger Academy, um zusätzliche Formate erweitert und zunehmend digitalisiert, so das Unternehmen in einer Aussendung. „Derzeit wird Klimaschutz in Unternehmen meist von einigen wenigen Personen zentral gesteuert, wenn überhaupt. Das wird sich in Zukunft stark verändern. Klimaschutz wird alle Bereiche, Abteilungen und Mitarbeiter:innen im Unternehmen betreffen. Daher ist es wichtig, früh genug die notwendigen Klimakompetenzen aufzubauen. Und genau da setzen wir mit Glacier an“, so der Mitgründer Tschas.

Die aktuell bekannt gegebene Finanzierungsrunde fand bereits im Sommer 2021 statt. Zu den Investoren gehören unter anderem der Runtastic Co-Founder Alfred Luger, die beiden Woom Bike-Gründer Marcus Ihlenfeld und Christian Bezdeka, CMS-Partner Gregor Famira, sowie der internationale Startup Investor Henrik Herr. Weiteres Kapital kam außerdem von AWS und FFG.

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