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Gründerservice: Wie sich Startups in Österreichs „Förderdschungel“ orientieren können

Für junge Startups sind Förderungen von großer Bedeutung, um speziell zu Anfang durchstarten zu können. In Österreich gibt es hierfür ein sehr breites Angebot, das für viele Gründer:innen teilweise zu komplex werden kann und deshalb manchmal wie ein „Förderdschungel“ wirkt. Doch hier steht ihnen das Gründerservice der Wirtschaftskammern Österreichs zur Seite. Florian Schober von der Wirtschaftskammer Burgenland erklärt, worauf Gründer:innen hier achten müssen.

„Breite Förderlandschaft“ in Österreich

„Es gibt in Österreich eine ganze Reihe an verschiedenen Förderstellen. Wir können froh sein, dass wir über eine so breite Förderlandschaft verfügen. Es ist aber wichtig für Gründer:innen, dass sie diese Angebote auch annehmen und sich über sie informieren“, erklärt Schober. Die wichtigsten Förder-Institutionen in Österreich sind die aws, die Förderstelle für die Bundesebene, die ÖHT, die sich auf Tourismus spezialisiert hat, und die FFG, die Forschung und Innovation unterstützt. Ebenfalls von Bedeutung: Die KPC, die den Fokus auf Umweltförderung legt, sowie die Förderstellen auf Landesebene, beispielsweise die Wirtschaftsagentur Burgenland.

Bei diesem großen Angebot kann es schwer sein, die passende Förderung zu finden. Deswegen gibt es auch viele Agenturen, die Startups bei der Auswahl und der Beantragung von Förderungen unterstützen. Wie viel Honorar sie dabei verlangen, variiert stark. „Die Vereinbarungen bei solchen Agenturen ist sehr individuell, teilweise gibt es Pauschalhonorare, Stundensätze oder auch Beteiligungen an der Fördersumme. Hier müssen Gründer:innen darauf achten, was sie brauchen, was sie liefern können und wie hoch die Fördersumme ist. Am wichtigsten ist es aber auf jeden Fall, dass sie über das große Angebot Bescheid wissen“, so Schober.

Förderungen so früh wie möglich beantragen

Das Gründerservice der Wirtschaftskammern Österreich bietet ebenfalls eine starke Förderberatung. Die Expert:innen der Regionalstellen und der Fachgruppen informieren Gründer:innen über die Möglichkeiten, die ihnen die österreichische Förderlandschaft bietet. Bei individuellen Beratungen erhalten Startups dann auch Orientierung für die konkrete Förderschiene, die am besten zu ihnen passt.

Florian Schober rät Gründer:innen dringend dazu, möglichst früh solche Beratungsangebote zu beanspruchen. „Egal, worum es bei einem Unternehmen geht: Förderungen sind oft zeitkritisch. Es gibt nichts Schlimmeres, als zu spät um Förderungen anzufragen. Vor jedem Vorhaben, jedem Projekt und jeder Investition ist es wichtig, sich hier über die Möglichkeiten zu informieren. Nur durch die entsprechende Beratung können sich Gründer:innen sicher sein, dass ihnen nichts entgeht.“

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