Investment

Improbable: Metaverse-Unicorn steigert Wert auf 3,4 Milliarden Dollar

Otherside-Metaverse von Yuga Labs und Improbable. © Yuga Labs
Otherside-Metaverse von Yuga Labs und Improbable. © Yuga Labs

Eigentlich sind sie bereits 2012 unterwegs, aber kaum jemand kennt sie: Das britische Tech-Unicorn Improbable, das jahreland auf einem 500-Mio-Dollar-Ticket von Softbank unterwegs war und an seinen Software-Lösungen für umfangreiche 3D-Gaming-Umgebungen arbeitete. Manch einen erinnerten die virtuellen Welten, die das Unternehmen rund um CEO Herman Narula baute, an die Matrix.

Nun berichtet die britische Financial Times, dass Improbable seine Unternehmensbewertung auf 3,4 Milliarden Dollar Bewertung gesteigert hat – eine deutliche Erhöhung gegenüber 2018, als das Unternehmen mit 2,8 Milliarden Dollar bewertet wurde. Die Finanzierungsrunde bringt etwa 112 Millionen Dollar Investment in das Unternehmen. Angeführt wird die Finanzierungsrunde von der Blockchain-Firma Elrond aus Rumänien, die ihrerseits Binance Labs, Electric Capital, NGC Partners, Maven 11 und Woodstock zu ihren Investor:innen zählt.

Jetzt wird endlich klar, was das Matrix-Unicorn Improbable vorhat

Metaverse für Bored Ape Yacht Club

Laut Financial Times hat Improbable das frische Geld auch dringend notwendig. 2021 häuften sich die Verluste auf 152 Millionen britische Pfund an, das Softbank-Geld ist fast weg. Laut CEO Herman Narula würde das Geschäft aber erst richtig anlaufen, 2021 peile man einen Umsatz von 100 Millionen Dollar an. Dem Unternehmen zufolge arbeiten 900 Mitarbeiter:innen für Improbable. Zuletzt investierten Andreessen Horowitz und Softbank 150 Millionen Dollar (Trending Topics berichtete).

Erhöhte Nachfrage erwarten sich die Brit:innen wegen dem Trend zum Metaverse. Die hauseigene Software-Plattform M2, die wiederum auf der Morpheus-Technologie basiert, soll es ermöglichen, dass Multi-Player-Welten von mehr als 10.000 Spieler:innen gleichzeitig genutzt werden können. Das ist ordentlich, da herkömmliche Online-Games schon mal bei wenigen 100 Gamer:innen in die Knie gehen können.

2021 will man es geschafft haben, dass 4.000 Personen simultan im experimentellen Spielmodus „ScavLab“ des Titels „Scavengers“ zocken konnten. Noch berühmter aber ist die Zusammenarbeit mit Yuga Labs. Die Macher des NFT-Hits Bored Ap Yacht Club haben Improbable als Partner für das Metaverse „The Otherside“ auserkoren (Trending Topics berichtete). Derweil gibt es aber immer größere Skepsis am Metaverse – unter anderem auch seitens Apple-Chef Tim Cook.

Improbable: Wenn jemand die Matrix baut, dann ist es wohl dieses britische Startup-Einhorn

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