Mobilität

Lastenrad-Startup GLEAM verlegt Produktion vollständig nach Wien

Die E-Lastenräder von GLEAM können sowohl gewerblich als auch privat genutzt werden. © GLEAM
Die E-Lastenräder von GLEAM können sowohl gewerblich als auch privat genutzt werden. © GLEAM

Mario Eibl begann 2010 mit der Entwicklung des allerersten Lastenrad-Prototyps, 2013 folgte die Gründung des Startups GLEAM. Als leidenschaftlicher Radfahrer und Technikexperte hatte Eibl eine Vision: das Multi Use Bike. Ein Lastenfahrrad, das durch den einfachen Wechsel der verschiedenen Aufbauten sowohl gewerblich als auch privat einsetzbar ist. Nach der Einführung des Lasten-Pedelecs setzt GLEAM nun komplett auf eine heimische Produktion in Wien.

Lastenrad-Startup produziert in Wien-Liesing

Fundament des Jungunternehmens bildet dabei eine Produktionsstätte im 23. Bezirk. Das 810 Quadratmeter große Areal bietet neben der großen Montagefläche auch reichlich Platz für ein Warenlager, die Produktentwicklung und anfallenden Service-Tätigkeiten. Bis 2025 soll der neue Standort laut Aussendung mehr als 30 Arbeitsplätze schaffen und vor Ort 2.500 Bikes pro Jahr produziert werden. „Da wir bereits die Produktentwicklung, Business Development und Headquarter in Wien hatten, war es für uns der nächste logische Schritt auch Supply Chain, Produktion und Logistik nach Wien zusammenzuführen“, erklärt Gründer Mario Eibl.

Studie: Lastenräder sind schneller und umweltfreundlicher als Lieferwägen

Dabei sieht man Wien als Vorreiter, wenn es um nachhaltige Mobilität geht. Durch andere Startups wie etwa woom, Vello, TTTech oder Eloop gebe es in der Bundeshauptstadt ein gutes Netzwerk, von dem man profitieren könne. Und GLEAM zieht auch Investor:innen an.  Im September 2021 fuhr das Wiener E-Cargo-Bike-Startup ein siebenstelliges Investment ein (wir berichteten).

Wachstum bei Lasten-Pedelecs erwartet

Die Produktion am neuen Standort soll nun der wachsenden Nachfrage nach Lastenrädern standhalten. Die österreichische Fahrradbranche verzeichnete im Jahr 2021 Rekordumsätze von über 1 Milliarde Euro, gibt das Gründerteam an. Wachstumspotentiale zeigen sich laut dem Verband der Sportartikelerzeuger und Sportausrüster Österreichs auch im Bereich der E-Lastenfahrräder. Hier möchte das Unternehmen mit seinem GLEAM Bike anknüpfen. 300 Stück der Lasten-Pedelecs des Startups rollen bereits auf Europas Straßen. Und auch größere Unternehmen wie der Wiener Online-Supermarkt Gurkerl.at oder der ÖAMTC haben bereits Ihre Fahrzeugflotten mit dem GLEAM Bikes aufgerüstet, gibt GLEAM stolz bekannt.

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Das Lastenrad zeichne sich dabei mit einer neuen Antriebstechnik und einer eigens entwickelten Neigetechnologie aus, die das Fahren noch angenehmer machen soll. Der Standard-Akku soll bei schnellem Fahren 30 Kilometer halten, es gebe aber auch die Möglichkeit, die Räder mit zwei Akkus auszustatten. Die Ladekapazität beträgt maximal 120 Kilogramm, ein Pedelec beginnt bei 7.500 Euro.

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