Finanzierungsrunde

Locatee: Schweizer Workplace-Analytics-Startup sammelt 7,1 Millionen Euro ein

Team von Locatee © Locatee
Team von Locatee © Locatee

Mit einer Lösung für Workplace Analytics, die die Bürobelegung durch bestehende IT-Infrastrukutur von Unternehmen misst, wartet die Schweizer Jungfirma Locatee auf. Im Jahr 2014 ist sie an den Start gegangen. Trotz der Lockdowns und der geringen Bürobelegung in der Corona-Zeit konnte das Startup eine starke Position im Markt der Workplace Analytics ausbauen. Jetzt hat das Jungunternehmen eine Wachstumsfinanzierungsrunde in Höhe von 7,1 Millionen Euro abgeschlossen.

Investitionen in Büroflächen optimieren

„Das vergangene Jahr war für Locatee eine herausfordernde Zeit. Selbst als der Markt durch die Pandemie in Bedrängnis geriet, wurde unsere Lösung von Unternehmen hoch geschätzt und weiterhin stark nachgefragt. Auch vor dem Hintergrund einer weltweiten Pandemie konnten wir unsere Umsätze deutlich steigern, da Locatees Kompetenz die Fragen von heute und die Herausforderungen von morgen umspannt“, so Thomas Kessler, Mitgründer und CEO von Locatee.

Das „Software as a Service“-Angebot von Locatee soll es ermöglichen, Investitionen in Büroflächen zu optimieren. Durch bestehende Daten über die Nutzung von Büros ermittelt das Startup, wie viel Fläche die Firmen wirklich brauchen. Das soll dabei helfen, die Budgetplanung für das Mieten von Büroräumen zu optimieren und die Nutzung effizienter zu machen. Außerdem sollen das die ökologische Bilanz der Unternehmen verbessern.

Locatee stellt Angestellte in Fokus

Die neue Finanzierungsrunde hat der Growth-Equity-Fonds SmartFin angeführt. Ebenfalls beteiligt sind die neuen Investoren Zürcher Kantonalbank, Swiss Immo Lab und Verve Ventures. Erst im Jahr 2020 konnte Locatee bei einer Series-A-Runde vier Millionen Dollar einsammeln. Mit dem neuen Kapital will das Jungunternehmen seine Position am Markt der Belegungsanalysen festigen und den Kund:innenstamm ausbauen.

Locatee will nach eigenen Angaben ein Ökosystem von Arbeitsräumen gestalten, das die Mitarbeiter:innen konsequent in den Fokus stellt. Die Zukunft der Arbeit erfordere viele Innovationen von Firmen. Neben der Optimierung, Konsolidierung und Aufwertung von Büroflächen sei es bald nötig, Räume oder „Arbeitspunkte“ mit zunehmender Komplexität zu managen. Das Startup biete die Möglichkeit, die Investitionen in Büroflächen zu optimieren. Durch die Belegungsanalyse durch bestehende IT-Infrastruktur seien aufwendige Maßnahme wie die manuelle Zählungen, Ausweisdaten oder teuren Sensoren nicht mehr nötig.

Markt für Belegungsanalysen wächst rasant

Das Startup sieht den Markt für Belegungsanalysen im Wachstum und rechnet damit, dass sein globales Volumen bis 2025 auf mehr als fünf Milliarden Dollar steigt. Unternehmen bräuchten in Zukunft mehr denn je Daten, um ihren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und die Gesundheit, das Wohlbefinden, die Produktivität und die Erfahrungen der Mitarbeiter:innen zu verbessern. Weil Locatee dafür nützliche Informationen aufbereitet, sieht die Jungfirma der Zukunft mit großem Optimismus entgegen. 

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