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Warum der MATIC-Token von Polygon derzeit profitiert

© Polygon/Canva
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Metas Foto-Netzwerk Instagram, zuletzt unter immer mehr Druck von TikTok geraten, versucht sich in neuen Wegen, Nutzer:innen zu halten und zu gewinnen. Und zwar mit dem – mittlerweile etwas schalen – Thema NFTs. Denn Creators von Inhalten soll es künftig ermöglicht werden, NFTs zu mintne und über das Netzwerk zu verkaufen. Instagram gibt sich da bescheiden und will bis 2024 keine Gebühren für den Dienst verlangen.

Zum Einsatz kommen soll für die NFTs das Blockchain-Netzwerk Polygon, das grundsätzlich eine Sidechain des großen Ethereum-Netzwerks ist. Das soll die technologische Basis sein, damit Content-Kreator:innen künftigvia Instagram Geld verdienen können. „Momentan monetarisieren Kreative ihre Arbeit hauptsächlich durch eine Kombination aus Markenpartnerschaften, Umsatzbeteiligungsprogrammen von Plattformen oder Zahlungen von Fans und Followern“, so Stephane Kasriel von Meta.

Doch diese Monetarisierungsmöglichkeiten für Kreative seien immer an die Plattform – in diesem Falle Instagram – gebunden. „Blockchain bietet die Möglichkeit, den Wert dieser bestehenden Geschäftsmodelle zu erhöhen und völlig neue Wege für Urheber zu schaffen, um ihre Werke herzustellen, zu verbreiten und dafür bezahlt zu werden. Sie ermöglicht es Urhebern, direktere und profitablere Beziehungen zu ihrem Publikum aufzubauen, da sie mit Blockchain-basierten Vermögenswerten, die monetarisiert werden können, wie NFTs, mehr Eigentum an ihrer Arbeit erhalten“, so Kasriel weiter. NFTs via Instagram könnten sich wie Tickets zu Events oder zusätzlichen digitalen Erlebnissen verhalten, meint Kasriel.

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Dass die Wahl von Instagram auf Polygon gefallen ist, verwundert ein wenig. Denn die mit Abstand führende NFT-Plattform ist eigentlich Ethereum. Polygon hat noch die Vorteile, dass Transaktionen schneller und günstiger sind. Da Instagram zum Start keine Gebühren fürs Minten verlangt und die Gas Fees für die Creators übernehmen will, dürfte die Wahl auf Polygon gefallen sein. Zwar ist Ethereum durch „The Merge“ vor allem viel stromsparender geworden, doch Transaktionen sind deswegen nicht günstiger und auch nur einen Hauch schneller geworden.

Dazu kommt, dass mit JP Morgan Chase eine der wichtigsten Banken der Welt erstmals eine öffentliche Blockchain-Transaktion (im Wert von 100.000 Dollar) durchführte und dafür Polygon benutzte. Das interpretieren nun viele Krypto-Unterstützer:innen als Signal, dass DeFi weiter in den Fokus von Banken rückt.

Jedenfalls: Dass die Wahl von Instagram auf Polygon fiel, hat den MATIC-Token – der native Token der Blockchain – beflügelt. Der Preis von MATIC ist am Wochenende auf den höchsten Stand seit Mai 2022 geklettert, der Token wird nun wieder bei deutlich mehr als einem Euro gehandelt. Vom Höchstpreis bei knapp 3 Euro im Dezember 2021 ist MATIC aber noch weit entfernt.

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