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Meta: Konzern verlor 2022 durch Metaverse 13,72 Mrd. Dollar

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Mit dem massiven Fokus auf das Metaverse ist Meta, der Konzern hinter Facebook, seit 2021 ein großes finanzielles Risiko eingegangen. Immer wieder gab es im vergangenen Jahr Berichte über die hohen Verluste, die das Unternehmen rund um Mark Zuckerberg aufgrund seiner Metaverse-Abteilung gemacht hat. Nun hat Meta seine neuesten Quartalszahlen veröffentlicht, und sie zeichnen kein gutes Bild von dieser Entscheidung. Satte 13,72 Milliarden Dollar an Verlusten brachte die Metaverse-Division Reality Labs im Jahr 2022 ein. Trotz dieser Zahlen beharrt der Konzern laut Decrypt darauf, dass das Metaverse immer noch höchste Priorität hat.

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Meta-Quartalszahlen besser als erwartet

Die Aktien von Meta stiegen am Mittwoch nachbörslich um mehr als 18 Prozent, nachdem die Quartalszahlen besser als erwartet ausgefallen waren. Aber Reality Labs verlor im letzten Geschäftsquartal 2022 insgesamt 4,28 Milliarden Dollar. Damit erreichte die Metaverse-Abteilung einen neuen Tiefpunkt, obwohl der Konzern sie immer wieder als die Zukunft des Unternehmens bezeichnet hatte. Reality Labs hat in den letzten Monaten des Jahres 2022 nur noch 727 Millionen Dollar Umsatz gemacht, 17 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Reality Labs entwickelt Hard- und Software für Virtual- und Augmented-Reality-Erlebnisse, darunter das Virtual-Reality-Headset Quest und das Metaverse-Projekt Horizon Worlds. Trotz der schlechten Zahlen ist die Stimmung bei Meta relativ positiv, da das Unternehmen die Gesamtprognosen für Umsatz, täglich aktive Nutzer:innen, monatlich aktive Nutzer:innen und den durchschnittlichen Umsatz pro Nutzer:in übertraf.

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2023 wird „Jahr der Effizienz“

Vielleicht am bemerkenswertesten ist, dass der Konzern über alle Abteilungen und Apps hinweg einen Umsatz von 32,1 Milliarden Dollar erzielte und damit die Umsatzprognosen von 31,53 Milliarden Dollar übertraf. CEO Mark Zuckerberg bezeichnete das kommende Geschäftsjahr in einer Telefonkonferenz am Mittwoch als „Jahr der Effizienz“, das durch die Entscheidung des Gründers, im November 11.000 Mitarbeiter:innen zu entlassen, eingeleitet wurde.

Auch 2023 steht wohl ein harter Sparkurs bevor. „Wir werden Projekte, die nicht funktionieren, proaktiver streichen“, meinte Zuckerberg. Reality Labs steht jedoch explizit nicht auf der Streichliste. Stattdessen sei es die Metaverse-Abteilung wert, weiter – und möglicherweise verstärkt – darin zu investieren. „Unsere Prioritäten haben sich nicht geändert“, sagte Zuckerberg. „Die beiden großen technologischen Wellen, die unsere Roadmap vorantreiben, sind heute KI und längerfristig das Metaverse.“

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VR-Brille Quest 3 macht Hoffnung

Besonders optimistisch äußerte sich Zuckerberg über das VR-Headset der nächsten Generation, das Quest 3, das noch in diesem Jahr auf den Markt kommen soll. „Ich erwarte, dass diese Technologie als Grundlage für alle zukünftigen Headsets und schließlich auch für AR-Headsets etablieren wird“, so der Meta-CEO. Quest 3 soll nicht nur die Hardware-Einnahmen der angeschlagenen Abteilung steigern, sondern auch das hauseigene VR-Ökosystem Horizon Worlds populär machen.

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