Seed-Finanzierung

Predicting Health: Grazer HealthTech holt sechsstelliges Investment für internationale Expansion

© Predicting Health
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Das Grazer HealthTech-Startup Predicting Health hat sich in einer Seed-Runde einen mittleren sechsstelligen Betrag gesichert. Mit an Bord sind Impact Ventures und die Raiffeisen-Landesbank Steiermark. Mit einem KI-Tool für automatisierte Risikoprognosen will das Jungunternehmen Krankenhäuser entlasten.

Das frische Kapital soll die Marktführerschaft in Österreich festigen und die internationale Expansion in Deutschland, der Schweiz, Portugal, Tschechien und Ungarn vorantreiben. Die KI-gestützte Software analysiert Patientenrisiken automatisiert und unterstützt Krankenhäuser dabei, vermeidbare Komplikationen frühzeitig zu erkennen.

Predicting Health wurde gegründet, um vermeidbare Komplikationen im Krankenhaus frühzeitig zu erkennen. Das Startup begann als ambitioniertes Data-Science-Projekt innerhalb der steirischen Krankenanstalten (KAGes). Das Ziel: vorhandene Daten in Krankenhäusern effizienter nutzen, um die klinische Praxis nachhaltig zu verbessern. Die Idee entstand aus der engen Zusammenarbeit zwischen Datenwissenschaftlern und medizinischem Personal, um eine Lösung zu entwickeln, die den Klinikalltag erleichtert und gleichzeitig die Patientensicherheit erhöht.

1.300 Merkmale in Sekunden analysiert

Das Personalised Risk Tool (PRT) von Predicting Health erstellt personalisierte Risikoprognosen. Vorhandene Patientendaten wie Diagnosen und Laborwerte werden automatisch analysiert – direkt im System der Klinik. Anhand von über 1.300 Merkmalen berechnet die KI innerhalb weniger Sekunden individuelle Risikoprofile für Bereiche wie Delir, Stürze oder Mangelernährung und stellt diese dem Personal zur Verfügung.

Über 50 Prozent Marktanteil in Österreich als Ziel

Die aktuelle Finanzierungsrunde dient dazu, die strategische Kompetenz zu stärken und den nachhaltigen Ausbau des Unternehmens voranzutreiben. Die neuen Mittel werden genutzt, um die führende Position in Österreich weiter zu festigen. Durch die Ausweitung bestehender Implementierungen sowie die Einführung weiterer Rollouts soll ein Marktanteil von mehr als 50 Prozent erreicht werden. Gleichzeitig wird die Software technologisch weiterentwickelt, um künftig zusätzliche medizinische Komplikationen erkennen zu können.

Ein Fokus liegt zudem auf der internationalen Skalierung: Predicting Health arbeitet bereits an Projekten in Deutschland, der Schweiz, Portugal, Tschechien und Ungarn. Das Kapital soll genutzt werden, um diese ersten internationalen Pilotprojekte abzuschließen und die Lösung an die jeweiligen regulatorischen und organisatorischen Rahmenbedingungen der Auslandsmärkte anzupassen.

Predicting Health entwickelt KI-gesteuerte „Glatteiswarnung fürs Krankenhaus“

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