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Elon Musk baut xAI nach dem SpaceX-Merger um; 6 von 12 Mitgründern bereits weg

Elon Musk. © World Economic Forum
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Weil er OpenAI nicht haben konnte, hat er xAI gemeinsam mit 11 anderen gestartet – und sich auch diese Firma letztlich durch den Merger mit SpaceX vor kurzem einverleibt: Nach der Übernahme durch SpaceX hat xAI eine umfassende Umstrukturierung angekündigt, die mit dem Abgang mehrerer Mitarbeiter einhergeht. CEO Elon Musk begründete die Maßnahmen mit der Notwendigkeit, die Organisationsstruktur an das schnelle Wachstum des Unternehmens anzupassen.

Neue Organisationsstruktur mit vier Kernteams

In einem 45-minütigen All-Hands-Meeting, das xAI auf X veröffentlichte, stellte Musk die neue Struktur vor. Das Unternehmen gliedert sich künftig in vier Hauptbereiche:

  • Grok-Chatbot (inklusive Sprachfunktionen)
  • Coding-Systeme für die App
  • Imagine-Videogenerator
  • Macrohard-Projekt für Computer-Simulation und Unternehmensmodellierung

Toby Pohlen, der das Macrohard-Projekt leiten wird, erklärte: „Es soll in der Lage sein, alles auf einem Computer zu tun, was ein Computer tun kann. Es sollten Raketentriebwerke vollständig von KI entworfen werden.“

Abgang von Gründungsmitgliedern

Die Reorganisation führte zum Ausscheiden mehrerer Mitarbeiter, darunter die Mitgründer Jimmy Ba und Tony Wu. Zuvor hatten bereits Igor Babuschkin, Kyle Kosic, Christian Szegedy und Greg Yang das Unternehmen verlassen. Musk beschrieb die Abgänge als Folge der strukturellen Veränderungen.

„Wenn ein Unternehmen wächst, besonders so schnell wie xAI, muss sich die Struktur weiterentwickeln. Dies erforderte leider die Trennung von einigen Mitarbeitern. Wir wünschen ihnen alles Gute für ihre zukünftigen Unternehmungen.“ Gleichzeitig betonte Musk, dass xAI „aggressiv“ neue Mitarbeiter einstelle.

Geschäftszahlen und Nutzungsdaten

Während des Meetings präsentierten Führungskräfte aktuelle Zahlen zur Unternehmensleistung. Nikita Bier, Produktchef bei X, gab bekannt, dass die Plattform einen jährlichen wiederkehrenden Umsatz von einer Milliarde Dollar aus Abonnements überschritten habe.

Für das Imagine-Tool nannten Verantwortliche beeindruckende Nutzungszahlen: 50 Millionen generierte Videos pro Tag und über sechs Milliarden Bilder in den vergangenen 30 Tagen. Allerdings stehen diese Zahlen im Kontext der Kontroversen um KI-generierte explizite Inhalte, die in diesem Zeitraum auf der Plattform kursierten.

Hintergrund der Fusion

Die Reorganisation erfolgt wenige Tage nach der Ankündigung der Fusion zwischen SpaceX und xAI. Bei der reinen Aktientransaktion wurde SpaceX mit einer Billion Dollar und xAI mit 250 Milliarden Dollar nach der Fusion bewertet. SpaceX plant für dieses Jahr den Börsengang. xAI wurde 2023 von Musk und elf weiteren Personen gegründet, um mit OpenAI und Google zu konkurrieren. Das erklärte Ziel war es, „die wahre Natur des Universums zu verstehen“. Mittlerweile sind 6 der 12 Gründungsmitglieder wieder aus dem Unternehmen ausgetreten.

Parallel zur Umstrukturierung sieht sich xAI regulatorischen Untersuchungen in mehreren Jurisdiktionen gegenüber. Behörden in Europa, Asien und den USA prüfen, ob das Unternehmen gegen regionale Vorschriften verstoßen hat, nachdem Grok die massenhafte Erstellung und Verbreitung nicht einvernehmlicher expliziter Bilder ermöglichte.

Zukunftsvision: Weltraum-Rechenzentren

Am Ende der Präsentation bekräftigte Musk seine Vision von weltraumbasierten Rechenzentren. Er ging dabei noch weiter und skizzierte die Idee einer Mondfabrik für KI-Satelliten, inklusive eines elektromagnetischen Katapults zum Start. Mit solcher Infrastruktur, so Musk, könnte man KI-Cluster aufbauen, die erhebliche Teile der gesamten Sonnenenergie nutzen oder sich sogar auf andere Galaxien ausdehnen könnten.

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