Finanzierung

Sattes Investment: Refurbished-Marktplatz Back Market holt sich 450 Mio. Euro

Quentin Le Brouster, Thibaud Hug de Larauze und Vianney Vaute von Back Market (v.l.n.r.). © Julie Glassberg
Quentin Le Brouster, Thibaud Hug de Larauze und Vianney Vaute von Back Market (v.l.n.r.). © Julie Glassberg

Das Jahr 2022 beginnt mit einigen gewaltigen Finanzierungsrunden in Europa. Eine weitere kommt nun aus Frankreich. Der Refurbished-Marktplatz Back Market gibt den Erhalt von 450 Millionen Euro in einer Serie-E-Investmentrunde bekannt. Damit erhöhe sich die Unternehmensbewertung auf 5,1 Milliarden Euro, so das Unternehmen. Angeführt wird die aktuelle Runde von dem neuen Investor Sprints Capital und durch die bestehenden Partner Eurazeo, Aglaé Ventures, General Atlantic und Generation Investment Management unterstützt. Back Market wurde 2014 von Thibaud Hug de Larauze, Quentin Le Brouster und Vianney Vaute in Paris gegründet und zählt den eigenen Angaben nach bereits mehr als sechs Millionen Kund:innen.

Weitere Expansion geplant

„Unser Ziel ist es, wiederaufbereitete Elektronik zur ersten Wahl beim Kauf von technischen Geräten zu machen. Wir erwarten auf dem Elektronikmarkt eine ähnliche Entwicklung wie auf dem Gebrauchtwagenmarkt in Amerika. Dort hat sich der Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen im Vergleich zum Verkauf von Neuwagen verdoppelt. Die Unterstützung und das Vertrauen der Investoren sowie unser wachsender Kundenstamm stellen einen wichtigen Schritt auf dem Weg von Back Market und, was noch wichtiger ist, für die Kreislaufwirtschaft insgesamt dar,“ so der Mitgründer und CEO von Back Market, Thibaud Hug de Larauze.

Refurbished-Marktplatz Back Market sammelt 276 Millionen Euro ein

Mit dem aktuellen Investment will das Startup sowohl weiter expandieren, als auch die bestehenden Märkte ausbauen. So will das Unternehmen von der Investmentsumme etwa 60 Millionen Euro für das operative Geschäft in Deutschland ausgeben. Das Team in Deutschland soll außerdem verdreifacht werden. Außerdem soll mit dem Geld aus der Finanzierungsrunde die Qualitätskontrolle auf dem Marktplatz weiter verbessert werden. Die durchschnittliche Defektrate auf der Plattform liege inzwischen bei vier Prozent, so das Startup. Das entspreche fast der durchschnittlichen Ausfallrate von Neugeräten von etwa drei Prozent. Trotzdem sei es das Ziel, diesen Prozentsatz weiter senken.

Punkten können Marktplätze für generalüberholte Elektronikgeräte zum einen bei preissensitiven Kund:innen und zum anderen bei Menschen, die der Umwelt etwas Gutes tun möchten, indem sie Second-Hand-Elektronik kaufen. Bereits im letzten Jahr konnte sich das Unternehmen große Summen sichern. So gab Back Market im  Mai 2021 eine Investitionsrunde in Höhe von satten 276 Millionen Euro bekannt. Mehr dazu bei uns im Podcast im Gespräch mit dem Back Market CEO – Thibaud Hug de Larauze. 

Zebras&Unicorns with Back Market: 276 million euros investment for the success of refurbished devices

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