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Finderly oder Shpock? „In der Anfangsphase ist Fokus für ein Startup unglaublich wichtig“

Katharina Klausberger und Armin Strbac gründeten 2012 gemeinsam mit einem kleinen Team die erfolgreiche Flohmarkt-App Shpock. Ihre ersten Gehversuche als Gründer machten sie beim i2b-Business-Wettbewerb aber mit ihrem Projekt finderly. Die Plattform sollte individuelle Produktempfehlungen für Laptops, Smartphones und andere Geräte aussprechen. „Wir haben damals sehr klassisch gestartet, mit einer Marktanalyse und einem umfangreichen Businessplan“, sagt Klausberger.

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Die beiden wollten sich mit dem 80-seitigen Businessplan auch selbst davon überzeugen, ein Unternehmen zu schaffen, das Substanz hat. „Wir sind ganz gut gewachsen, die Userzahlen gingen nach oben und wir wussten auch, wie wir das weiter antreiben können“. Ganz zufrieden war das Gründerpaar mit „der Kurve“ jedoch nicht, gesteht die Co-Founderin ein. Gebrauchte Produkte seien auch schon bei finderly ein Thema gewesen und so entstand die Idee zu Shpock.

Ein schwieriger Abschied

Die Flohmarkt-App hat mittlerweile mehr als 50 Millionen Downloads. 2018 wurde über die App mit Produkten im Gesamtwert von mehr als 1,2 Milliarden Euro gehandelt. Am Beginn dieser Geschichte stand aber eine schwere Entscheidung, nämlich die gegen das eigene Startup finderly. „Wir waren ein super kleines Team zu dem Zeitpunkt und auch die Finanzierung war ein Thema. Nach drei Monaten mussten wir uns entscheiden, ob wir das eine oder das andere machen“, erinnert sich Strbac.

„Bei einem Startup in der Anfangsphase ist Fokus unglaublich wichtig“. Manchmal sei es zwar schwierig sich von etwas zu verabschieden, in das man viel Arbeit gesteckt hat, aber notwendig. 2015 hat der norwegische Medienkonzern Schibsted die Mehrheit an Shpock übernommen. 2018 haben sich die beiden Gründer aus dem Unternehmen zurückgezogen.

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