Konflikt

Starlink: SpaceX aktiviert Internet-Dienst in der Ukraine

© Starlink
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Das SpaceX-Netzwerk Starlink hatte in der vergangenen Wochen keine besonders guten Schlagzeilen zu vermelden. So hat ein Sonnensturm 40 neue Satelliten des Netzwerks zerstört (Trending Topics berichtete). Doch nun gibt es wieder einmal gute Neuigkeiten. Denn das von Elon Musk geführte Unternehmen hat sein Versprechen gehalten, die Ukraine im Krieg gegen Russland mit dem Breitbandinternet zu unterstützen, berichtet Heise.

Starlink: Sonnensturm zerstört 40 neue SpaceX-Satelliten

Ukraine bat Elon Musk auf Twitter um Hilfe

Zumindest ein Lastwagen mit den für die Verbindung zum Starlink-Dienst notwendigen Terminals ist in der Ukraine eingetroffen. Das hat der Vizepremier Mykhailo Fedorov per Twitter bestätigt. Mit der Lieferung hat SpaceX in nur zwei Tagen auf die Bitte um Unterstützung durch die Ukraine reagiert. Ob sich die Terminals in einem Grenzgebiet, in Kiew oder ein einem anderen Teil des Landes befinden, ist aber unklar.

Fedorov hatte Elon Musk direkt auf Twitter um Hilfe gebeten. Der Vizepremier befürchtet, dass die digitale Kommunikation in der Ukraine im Zuge des russischen Einmarsches zusammenbrechen könnte. Wie wir bereits berichtet haben, wird der Krieg zwischen Russland und der Ukraine nicht nur an Land, sondern auch im Cyberspace ausgefochten. Wenn die russische Armee Zugriff auf die Kommunikationsinfrastruktur des Landes erhält, bestünde die Gefahr, dass die Ukraine komplett vom Internet abgeschnitten wird. Mithilfe von Starlink will Fedorov ein Minimum an Kommunikation aufrechterhalten.

Ukraine: Krieg wird auch im Cyberspace heftig ausgefochten

Starlink-Terminals möglicherweise schwer zu verteilen

Unklar ist auch noch, wie viele Terminals SpaceX geliefert hat und wer in Zukunft wie auf das Starlink-Netzwerk Zugriff erhalten soll. Seitens des Unternehmens gab es hierzu noch keine konkreten Angaben. Die nächste Herausforderung wird nun sein, die Starlink-Terminals an die Einrichtungen zu verteilen, die sie nun am dringendsten brauchen. Denn die Kämpfe in der Ukraine werden zunehmend heftiger. Derzeit befindet sich laut Berichten ein riesiger russischer Militärkonvoi auf dem Weg nach Kiew.

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