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Startup PlusGear will mit funktionaler Sportbekleidung durchstarten

PlusGear will für mehr als reine Sportmode stehen. © PULS 4_Gerry Frank
PlusGear will für mehr als reine Sportmode stehen. © PULS 4_Gerry Frank

Michael Peuker und Nino Perez hatten ein Problem: Ihre Sportkleidung war unpraktisch, hatte keine Taschen und sog sich schnell mit Schweiß voll. Die beiden ehemaligen Studenten der Wirtschaftsuniversität Wien nahmen die Sache selbst in die Hand und entschlossen, funktionale Sportbekleidung selbst herzustellen. Die Idee zu PlusGear war geboren.

PlusGear steht nicht für „Fast Fashion“

Seit 2020 arbeiten die beiden nun mit ihrem Startup an der cleveren Sportmode. Im Frühjahr 2020 wurde die Hose herausgebracht, ein Hybrid aus Shorts und Kompressionshose mit integrierten Taschen für Smartphone oder Schlüssel. Mittlerweile hat man die Kollektion deutlich ausgeweitet. Neben Hoodies mit integriertem Mundschutz und „schweißfreien“ T-Shirts hat PlusGear auch Sport-BHs und Leggins im Sortiment. Auch Kleidungsstücke mit integrierten Leistungssensoren gehören zu den Neuheiten von PlusGear. „Wir stehen nicht für Fast Fashion“, stellt Co-Gründer Peuker klar. Ziel sei, bequeme und funktionale Sportkleidung mit Mehrwert zu verkaufen.

PlusGear ist mittlerweile in ausgewählten Filialen des Sporthändlers Sport2000 zu finden und konnte auch eine Kooperation mit der Fitnesscenter-Kette John Harris abschließen. Als Testimonials hat sich das Startup bereits ein Netzwerk aus Sportler:innen aus verschiedensten Bereichen aufgebaut. „Die Verhandlungen mit weiteren Sporthändlern und einer weiteren Fitnesscenter-Kette sind gerade auf der Zielgeraden“, verrät Perez im Gespräch mit Tech & Nature. Mittlerweile sei man nicht nur im DACH-Raum, sondern auch in Belgien, den Niederlanden und Luxemburg tätig. Als Nächstes stehe Frankreich auf dem Programm.

Umsatz deutlich gestiegen

Umsatzmäßig konnte PlusGear auch zulegen. Nach 400.000 Euro Umsatz im letzten Jahr, ziele man heuer auf einen Umsatz von 1 bis 1,5 Millionen Euro ab, verrät Perez. Etwa 90 Prozent davon werden dabei in Deutschland umgesetzt. Die Marke konzentrierte seine Werbetätigkeit bisher hauptsächlich auf Onlinekanäle wie Instagram, will jetzt aber auch andere Werbekanäle ausprobieren.  Daneben arbeitet PlusGear auch wieder an neuen Produkten, die stecken allerdings noch in der Forschungsphase. Ein Launch wird für 2023 angestrebt, wie Co-Gründer Perez erzählt.

PlusGear ist am 26. April 2022 auch in der Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls4 zu sehen.

 

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