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Wiener Startup Kesselfuchs erhält sechsstellige FFG-Förderung

Das Kesselfuchs-Team. © Kesselfuchs

Das Wiener Startup Kesselfuchs hat mit der Digitalisierung des Heizungsinstallateur-Marktes eine interessante Nische gefunden. Erst 2017 gegründet hat die Plattform, die zwischen Heizungsinstallateuren und Kunden vermittelt, regen Zustrom. Mittlerweile wurden hunderte Angebote erstellt und zahlreiche Heizungen vermittelt – das Installateurs-Netzwerk von Kesselfuchs deckt laut Aussendung bereits ganz Österreich ab. Jetzt hat das Startup eine Förderung über rund 175.000 Euro aus dem AT:net-Topf der Forschungsförderungsgesellschaft FFG erhalten.

Zunehmende Automatisierung

Das frische Kapital will Kesselfuchs einerseits in Marketing investieren, um mehr Kunden auf die Plattform zu bringen. Außerdem investiert das Startup in den technologischen Ausbau der Plattform. Kernstück der Website ist ein Heizungskonfigurator. Nutzer machen Angaben zu ihrem bisherigen Heizsystem und stellen ihre Wunschheizung zusammen. Dann kommt ein Servicemitarbeiter ins Spiel, um die Angaben zu überprüfen und eine erste Kosteneinschätzung zu erstellen. In Zukunft sollen immer mehr Angebote automatisiert werden. Das betrifft aber eher Zusatzangebote zu Wartung, Service oder etwa Energielieferverträgen, erklärt CEO Georg Frick im Gespräch mit Trending Topics. Ganze Heizsysteme seien sehr komplex und würden auch weiterhin Servicemitarbeiter erfordern.

Provisions-Modell

Hinter Kesselfuchs stehen Georg Frick, Lukas Meusburger und Marcel Grosskopf, die gemeinsam auch den Vorarlberger Company Builder V-labs ins Leben gerufen haben, der auch in Wien eine Niederlassung hat. Im November haben sie mit Gerald Bischof einen Experten mit 20 Jahren Erfahrung in der Heizungsbranche an Bord geholt. Die Plattform zielt vor allem auf die Vermittlung regionaler Anbieter ab, die bisher noch keine oder nur eine unzureichende Internetpräsenz haben. Derzeit basiert das Geschäftsmodell von Kesselfuchs auf einer Provision pro installierter Heizung. In Zukunft will das Startup laut Frick aber auch mit Zusatzservices Geld verdienen.

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