Metallfreie Batterien

xista science ventures investiert in schwedisches Batterie-Startup Rivus

Andreas Kölling, COO, und Dr. Cedrik Wiberg, Gründer und CEO von Rivus Batteries. © Rivus Batteries
Andreas Kölling, COO, und Dr. Cedrik Wiberg, Gründer und CEO von Rivus Batteries. © Rivus Batteries

xista science ventures investiert in das schwedische Startup Rivus Batteries. Insgesamt sichert sich das Startup 525.000 Euro, neben xista (vormals IST cube, hier alle Infos) investieren auch noch NAVCAP AB und EIT InnoEnergy. Rivus arbeitet an einer metallfreien Batterietechnologie mit dem Ziel, „Kosten und die Klimabilanz von Energiespeichern im Netzmaßstab zu halbieren“.

Rivus: Österreichisch-schwedische Investitionen

Dafür sollen in neuen Durchflussbatterien „Elektrolyte auf Schwermetallbasis durch organische Elektrolyte“ ersetzt werden. Das frische Kapital soll es Rivus ermöglichen, eben die Elektrolytproduktion zu erweitern und die ersten Pilotbatterien in vollem Umfang bei Kund:innen zu installieren. Dabei stammt das Geld vor allem von zwei Investoren: xista science ventures aus Österreich und NAVCAP aus Schweden. EIT InnoEnergy, einer der weltweit aktivsten Investoren im Bereich nachhaltiger Energie, knüpft ebenfalls an seine frühere Investition in das schwedische Startup an.

Dr. Alexander Schwartz, Partner bei xista science ventures, zum Investment: „Die Kombination aus technologischen Fortschritten, die Rivus mit anfänglich sehr begrenzten Ressourcen in einem wichtigen und potenziell bahnbrechenden Bereich erzielt hat, sowie das exzellente Team machten Rivus für uns zu einem attraktiven Investment.“

„Entscheidendes Element zur Energiewende in Europa“

Langfristig sollen, geht es nach Rivus, riesige Batterien in Solar- und Windparks platziert werden: „Unsere Vision ist es, ein entscheidendes Element zur Energiewende in Europa beizutragen, weg von fossilen Brennstoffen hin zu überwiegend erneuerbaren Energien“, sagt Dr. Cedrik Wiberg, Gründer und CEO von Rivus. Das soll mehr Unabhängigkeit von Wind und Wetter schaffen.

In diesem Sektor findet weltweit ein Wettlauf statt: Während bislang noch niemand ein kommerzielles Produkt auf den Markt gebracht hat, habe Rivus seine Technologie „im Verborgenen“ in Schweden entwickelt. Das Unternehmen steht laut eigener Aussage „kurz vor der Entwicklung eines ersten vorkommerziellen Produkts“ in seinem Labor an der Chalmers University of Technology in Göteborg.

Umweltfreundliche Lösung

Der steigende Strombedarf in Verbindung mit der zunehmenden Produktion erneuerbarer Energien und einer immer unsichereren Stromversorgung habe die Energiespeicherung in den Mittelpunkt der Energiewende gerückt. Die Vorteile der Lösung von Rivus sind vielfältig, sagt CEO Dr. Cedrik Wiberg: „Da unsere Batterien nicht brennbar und nicht korrosiv sind, sind sie sehr sicher. Der Rohstoff wird nie ausgehen, und unsere Lösung wird billiger und umweltfreundlicher, je weiter wir sie ausbauen, im Gegensatz zu den heutigen Batterien, die auf knappe Metalle angewiesen sind, die abgebaut und importiert werden müssen.“

Rivus Batteries: Markteinführung 2025

Bis zur Markteinführung des ersten Produkts wird es aber noch ein wenig dauern: „Wir treten in eine spannende Wachstumsphase ein, und die Kapitalspritze hilft uns, schnelle Schritte in Richtung Markt zu machen. Metallfreie Batterien werden dringend benötigt, um den schnell wachsenden Bedarf an Energiespeichern zu decken“, sagt Andreas Kölling, Chief Operating Officer von Rivus. So weit sein soll es dann voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2024. Dann will Rivus den ersten Prototyp „in vollem Maßstab vorstellen“. Die breitere Markteinführung soll im Jahr 2025 starten.

Neues Ökosystem: Aus IST cube wird xista science ventures

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