Krypto-Assets

Bitcoin schießt auf 41.000 Dollar – und diese 4 Faktoren spielen mit

Bitcoin. © Canva Pro
Bitcoin. © Canva Pro

38.000 Euro bzw. mehr als 41.000 Dollar: In der Nacht auf Montag hat Bitcoin neuerlich sein Jahreshoch erreicht. Das letzte Mal, dass an Krypto-Exchanges so viel Geld für die wichtigste Kryptowährung gezahlt wurde, war im April 2022 – danach kamen der Terra/LUNA-Crash und der FTX-Skandal, die die Branche in den Krypto-Winter trieben. Aktuell ist BTC je Coin mehr als 41.600 Dollar wert. Bis auf die Spaßwährung Dogecoin können Altcoins aktuell von der Bitcoin-Ralley nicht stark profitieren.

Bitcoin ist damit nur mehr etwa 40 Prozent von seinem Allzeithoch aus dem November 2021 entfernt, als der Kurs damals auf 68.789 Dollar kletterte. Durch den Aufwind der letzten Wochen gibt es nun wieder viele Spekulationen darüber, dass 2024 ein neues Rekordjahr für die Kryptowährung werden könnte. Da kommen unter anderem diese vier Faktoren zusammen:

1. Bitcoin Halving

Im April 2024 wird es zumnächsten Bitcoin Halving kommen, dadurch wird die Menge neuer Coins, die durch Mining neu in den Markt kommen, halbiert. In der Vergangenheit waren nach Halvings oft große Preisanstiege zu beobachten, weswegen nun viele darauf wetten, dass das im Laufe von 2024 wieder passieren könnte.

2. Bitcoin Spot ETFs

Blackrock, Fidelity, VanEck und eine ganze Reihe weiterer Finanzgrößen in den USA haben Anträge für die Erlaubnis, so genannte Bitcoin Spot ETFs auf den Markt zu bringen, gestellt. Diese würden es deren Kund:innen – Privatanleger:innen wie Unternehmen – ermöglichen, in BTC zu investieren, ohne BTC kaufen und verwahren zu müssen. Das könnte viel mehr Geld in den Krypto-Markt pumpen. Noch ist aber noch kein grünes Licht von der US-Börsenaufsicht SEC zu sehen.

3. Zinssenkungen

Nachdem die Inflation vor allem in den USA weitestgehend in den Griff bekommen zu sein scheint, rechnen nun immer mehr damit, dass es 2024 eine neuerliche Zinswende geben könnte, und zwar nach unten. Eine Analyse der Bank ING besagt, dass die Federal Reserve wahrscheinlich sechs Zinssenkungen ab dem zweiten Quartal des nächsten Jahres bis ins Jahr 2025 vornehmen könnte. Die Analyse rechnet damit, dass der US-Leitzins von aktuell 5,33 % bis Ende 2024 auf etwa 3,83 % und bis Ende 2025 weiter auf etwa 2,83 % sinken wird.

Solche Szenarien sind für Risiko-Assets wie Bitcoin und andere Krypto-Werte (genauso wie Tech-Aktien) natürlich interessant. Denn je niedriger der Zins, umso eher wird in Risiko-reichere Assets investiert.

4. MiCA-Regulierung

Ende 2024 tritt in der EU die Krypto-Verordnung in Kraft, die MiCA (Markets in Crypto Assets). Sie wird sehr genau bestimmen, wer welche Kryptowährungen unter welchen Voraussetzungen mit wem handeln darf. Krypto-Firmen wie Bitpanda und 21bitcoin streben bereits eine MiCA-Lizenz an. Nach den vielen Skandalen (Terra/LUNA, FTX, Binance, usw.) der Krypto-Branche könnte MiCA wieder Vertrauen stiften – und dem Markt in der EU zu einem neuen Aufschwung verhelfen.

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