Investment

Bitwala: Die Berliner Krypto-Bank holt sich 15 Millionen Euro von Investoren

Jan Goslicki, Benjamin Jones und Jörg von Minckwitz von Bitwala. © Bitwala
Jan Goslicki, Benjamin Jones und Jörg von Minckwitz von Bitwala. © Bitwala

Der Markt für Krypto-Assets ist heiß, und der für Startups, die in dem Bereich arbeiten, ebenso. Jüngstes Beispiel: die Berliner Bitwala. Die Gründer Jan Goslicki, Benjamin Jones und Jörg von Minckwitz haben es seit der Gründung – und nach einigen Problemen – etwa 100.000 Nutzer in 31 Ländern in Europa als Kunden gewonnen. Diese nutzen den Dienst, um selbst in Kryptowährungen zu investieren, ihre Assets zu verwahren oder sogar, um die Assets anzulegen.

Jetzt kann Bitwala den nächsten großen Schritt verkünden. Wie Gründerszene berichtet, hat sich das Berliner Startup in einer neuen Finanzierungsrunde 15 Millionen Euro besorgt. Angeführt wird die Runde von Earlybird, weitere VCs wie Coparion und Global Brain sind ebenfalls mit von der Partie. Das frische Geld kommt nach einer Finanzierungsrunde 2019, als unter anderem Sony 13 Millionen Euro springen ließ.

Bitcoin und Co sind derzeit natürlich heiß begehrt. BTC hat sich nach dem letzten Pump bei etwa 18.000 Dollar stabilisiert. Viele Beobachter gehen davon aus, dass das Wachstum vor allem aus dem gestiegenen Interesse von institutionellen Anlegern resultiert, die dieses Jahr sehr viel Geld in den Krypto-Markt gepumpt haben (Trending Topics berichtete). Nun rechnen viele damit, dass sich auch Privatanleger wieder vermehrt den Thema zuwenden.

Bitwala will Privatkunden nun ein Rundum-Sorglos-Paket anbieten. Einlagen bis 100.000 Euro sind bei der deutschen Krypto-Bank besichert, dazu arbeitet das Berliner Startup mit dem Banking-as-a-Service-Anbieter solarisBank zusammen. Dieses Geld kann man in BTC oder ETH investieren, es über den Partner Celsius anlegen und so Zinsen verdienen, und eine Mastercard Debitcard ist auch dabei, um im Alltag oder in Online-Shops bezahlen zu können.

Glatt lief nicht immer alles für das Startup. 2018 musste man das Geschäftsmodell ändern, weil eine Partnerfirma keine Lizenz mehr von Visa bekommen hatte. In der solarisBank und Mastercard fand man einen neuen Partner. Kürzlich ist außerdem Kristina Walcker-Mayer von N26 zu Bitwala gewechselt und fungiert dort nun als Produktchefin.

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