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Cardano: Rückschlag für ADA-Token wegen regulatorischer Bedenken in den USA

ADA-Token von Cardano. © Executium on Unsplash
ADA-Token von Cardano. © Executium on Unsplash

Schlechte Nachrichten für Charles Hoskinson und seine Anhänger. Denn der mittlerweile börsennotierte Online-Broker eToro, der auch intensiv das Geschäft mit Krypto-Assets betreibt, hat verkündet, dass der Handel und das Staking von ADA-Tokens mit Ende Dezember für US-Nutzer eingestellt werden wird. Funktionen werden stufenweise zurück gefahren, spätestens im ersten Quartal 2022 wird man nur mehr bereits gekaufte ADA-Token an andere Wallets senden können.

Als Grund werden „geschäftsbezogene Überlegungen im sich entwickelnden regulatorischen Umfeld“ genannt. Neben ADA ist auch TRX, der Token von Tron, betroffen.

Bei ADA handelt es sich um den nativen Token der Cardano-Blockchain, der nicht bloß zum Bezahlen der Transaktionen auf der Blockchain dient, sondern sich über die Jahre zu einem sehr beliebten Spekulationsobjekt in der Krypto-Industrie entwickelt hat. Die Marktkapitalisierung von ADA liegt bei knapp 50 Milliarden Euro. Nun gibt es Bedenken, dass mit dem Asset rechtlich nicht alles stimmen könnte. Allerdings gibt es bis dato keine weiteren Hinweise darauf, warum es diese Bedenken geben könnte.

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Charles Hoskinson sieht kein großes Problem

Der Preis von ADA hat sich nach dem Verbreiten der Nachricht deutlich negativ entwickelt und liegt aktuell mit sieben Prozent im Vergleich zum Vortag im Minus. Allerdings sind solche Preisschwankungen keine Ausnahme, auch andere Tokens und Coins schwanken wie üblich stark – auch wenn die beiden Marktführer, Bitcoin und Ethereum, derzeit eher stabil liegen.

„Wir sind noch nicht einmal entlistet worden. ADA ist immer noch auf eToro und Nicht-US-Kunden können damit frei handeln“, so Charles Hoskinson, Gründer und Vordenker von Cardano. Er verweist darauf, dass es solche Delistings immer wieder gebe. Währenddessen hingegen sei ADA bei Bitstamp, einer in Europa ansässigen Exchange, ins Portfolio aufgenommen worden. Bitstamp sei im Vergleich zu eToro ohnehin viel größer.

Cardano hat 2021 endlich im Zuge des Alonzo-Upgrades den Schritt hin zu Smart Contracts gemacht und ist damit deutlich attraktiver als bisher für Blockchain-Entwickler:innen geworden. Im Vergleich zu aufstrebenden, konkurrierenden Smart-Contracts-Netzwerken wie Solana oder Avalanche – ganz abgesehen von Marktführer Ethereum – wurden bis dato aber noch nicht viele DApps gezeigt, die auf Cardano laufen.

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