Kunst

CultTech Hub: Russischer Investor will Wien zum Hotspot für Kultur-Startups machen

© Photo by daniel plan on Unsplash
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In Wien sind in den vergangenen Jahren etliche Startup-Initiativen auf den Weg gebracht worden. Mittlerweile gibt es ein umfangreiches Förderwesen, zumindest einige aktive (Frühphasen)-Investoren, Weiterbildungsangebote und zahlreiche Hubs und Event-Formate. Was aber fehlt, sind Initiativen für Kultur-Startups. Zumindest aus der Sicht des russischen Investoren Dmitry Aksenov, der auch hinter der Wiener Kunstmesse viennacontemporary steckt. Zeit, das zu ändern, denn schließlich sei Wien für Kunst und Musik bekannt. „I want to turn Vienna into the number 1 city for cultural start-ups in Europe“, so Aksenov.

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In Wien soll der „CultTech Hub Vienna“ entstehen, der Künstler, Startups, Kulturinstitutionen und Unternehmen zusammenbringen will. Vorbild für die Initiative, die noch in den Kinderschuhen steckt, ist der Health Hub Vienna, der von dem universitären Accelerator INiTs ins Leben gerufen wurde. Dort werden pro Batch rund zehn Startups aufgenommen, die dann von einigen Corporate-Partnern wie Pfizer, Uniqa oder Boehringer Ingelheim, sowie Universitäten unterstützt werden.

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Breite Unterstützung für CultTech Hub

Zu den Partnern des CultTech Hubs würde wohl jedenfalls Aksenovs Investment-Unternehmensgruppe (vor allem Immobilien) RDI zählen. Zur Präsentation des Projekts im Rahmen der viennaconteporary waren aber auch Verkehrsminister Andreas Reichhardt und Vertreter der Wirtschaftsagenur Wien, INiTs, Speedinvest und diverser Kultur-Institutionen auf der Bühne.

Welche Projekte ein solcher Kultur-Tech-Hub auf den Weg bringen kann, zeigen erste Ergebnisse aus dem Vorläufer „CultTech Lab“, das die viennacontemporary seit 2017 begleitet. Im jüngsten Batch wurde beispielsweise das russische Startup crypto.tickets mit dem Wiener Konzerthaus zusammengebracht, um sich über die Digitalisierung des Ticketing-Systems Gedanken zu machen.

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Aksenov ist russischer Immobilienentwickler, Kunstmäzen, aber auch Startup-Investor. Er ist unter anderem in das Wiener Krypto-Tech-Startup „Riddle & Code“ investiert.

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