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Die Apple Watch Series 2 ist wasserdicht bis 50 Meter, sollte aber „nicht in tieferem Wasser verwendet werden“

Die Apple Watch taucht unter. © Apple
Die Apple Watch taucht unter. © Apple

Im Zuge der iPhone-7-Präsentation gestern Abend (TrendingTopics.at berichtete) hat Apple auch ein Update der Apple Watch vorgestellt, die auch in Österreich und Deutschland ab morgen (Freitag, 9. September) vorbestellt werden kann. Das Design ist im Vergleich zur ersten Version, die im vergangenem Jahr auf den Markt kam, gleich geblieben, im inneren werken jetzt ein zusätzlicher GPS-Sensor sowie ein stärkerer Dualcore-Prozessor. Apple bezeichnet es als das „ultimative Gerät für ein gesundes Leben“. Damit man die Computer-Uhr beim Schwimmen, Surfen oder Planschen im Pool auch tragen kann, hat Apple die Watches der Series 2 auch wasserdicht gemacht. Ein Algorithmus soll beim Schwimmen Bahnen zählen und den Schwimmstil erkennen können.

Ein Blick ins Kleingedruckte lohnt sich bei Apple immer wieder. So heißt es in den Detailinformationen, das die Watch Series 2 „nach ISO Norm 22810:2010 wasserdicht bis 50 Meter“ ist. Und weiter: „Das bedeutet, sie ist für Aktivitäten in flachem Wasser wie Schwimmen in einem Pool oder im Meer geeignet. Die Apple Watch Series 2 sollte aber nicht beim Sporttauchen, Wasserski oder bei anderen Wasseraktivitäten mit hohen Geschwindigkeiten oder in tieferem Wasser verwendet werden.“ Taucher, die in der Regel eine Computer-Uhr zur Aufzeichnung von Tiefenmeter oder Nullzeit einsetzen, können die neue Version der Apple-Uhr demnach nicht verwenden.

Abkehr vom Luxus-Segment

Apple setzt bei der zweiten Version seiner Computer-Uhr stark auf das Thema Sport und Gesundheit – das zeigt auch eine neue Kooperation mit Nike, mit der man dezidiert Läufer ansprechen will. Die co-gebrandete Watch ist ab Ende Oktober erhältlich.

Währenddessen hat sich Apple still und heimlich vom Luxussegment verabschiedet. Die überteuren Modelle mit Goldfassung (früher oft jenseits der 10.000 Euro angesiedelt) gibt es nicht mehr im aktuellen Sortiment, das Premiummodell bietet jetzt eine Keramikfassung und ist ab 1.500 Euro zu haben. Der Plan von Apple, gegen die Luxushersteller von Armbanduhren anzutreten, ist demnach nicht aufgegangen. Immerhin hat man die Kooperation mit Hermès aufrechterhalten, die teure Lederbänder für die Watch beisteuern.

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