Vergleich

E-Auto und Verbrenner im Vergleich: So viel kann man sparen

E-Autos kommen bei den derzeitigen Spritpreisen günstiger als Verbrenner. © pixabay.com
E-Autos kommen bei den derzeitigen Spritpreisen günstiger als Verbrenner. © pixabay.com
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Die hohen Treibstoffpreise in Deutschland und Österreich machen den Wechsel von einem Verbrenner auf ein E-Auto interessant. Laut der neuesten Berechnung der Umweltschutzorganisation Greenpeace Deutschland kann man so rund 180 Euro pro Monat im Vergleich mit einem Benziner einsparen. Bei einem Diesel-Auto sind es sogar bis zu 300 Euro pro Monat.

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In der Berechnung sind die jüngsten Entlastungen der deutschen Bundesregierung, aber auch die befristete Steuersenkung auf Kraftstoffe bereits eingerechnet (Tech & Nature berichtete). Wenn die Steuersenkung auf Sprit in drei Monaten ausläuft, werden die Einsparungen noch größer. „Niemand sollte darauf zählen, dass die Spritpreise nach einem Ende des Kriegs in der Ukraine deutlich sinken. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für den Ausstieg aus dem klimaschädlichen Verbrenner“, sagt Greenpeace-Verkehrsexperte Benjamin Stephan.

Kosten von Benziner, Diesel- und E-Auto im Vergleich

Für den Kostenvergleich haben sich die Expert:innen einen Golf 2.0 TSI und den Diesel-SUV Tiguan 2.0 TDI angesehen und mit einem VW ID.3 verglichen. Erstere beiden Autos belegten 2021 Platz 1 und 3 der meistverkauften Automodelle in Deutschland. Beim Benzinpreis ging Greenpeace von einem Literpreis von 2 Euro aus, Diesel kalkulierten sie mit 1,84 Euro pro Liter ein. Im Vergleich zu einem elektrisch angetriebenen ID.3 ergaben sich für einen mit Diesel betriebenen Tiguan etwa monatliche Mehrkosten von 288 Euro. Der Benziner kam einen Singlehaushalt in den Berechnungen um rund 183 Euro teurer. Dabei sind Wertverlust, Werkstattkosten, Versicherungen, Kfz-Steuer und TÜV- und Parkgebühren bereits inkludiert. Die Daten stammen vom ÖAMTC.

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Umstieg auf Öffis, Rad und Bahn am günstigsten

Die Umweltschutzorganisation verglich nicht nur verschiedene Autoklassen, sondern auch verschiedene Kombinationen aus Nahverkehrs-Abos, Bahn- und Fahrradfahrten. Danach könnte Single-Haushalt mit dem Umstieg auf Rad und Bahn bis zu 680 Euro monatlich sparen, bei einem Zwei-Personen-Haushalt sind es immerhin noch fast 500 Euro. Lediglich bei größeren Familien mit älteren Kindern sind Verbrenner oder E-Autos die ökonomischere Variante. „Wer nicht vollständig auf das Auto verzichten will oder kann, fährt mit einem Elektroauto oder der Kombination aus Rad, Bahn und gelegentlichem Carsharing günstiger als mit einem neuen Benziner oder Diesel“, so Stephan.

Mobilitätsoptionen im Vergleich. © Greenpeace Deutschland
Mobilitätsoptionen im Vergleich. © Greenpeace Deutschland

Kosten halbieren sich bei Gebrauchtwagen

Die Einsparungen beziehen sich in der Berechnung auf Neuwagen, Zahlen für Gebrauchtwagen lassen sich nur grob abschätzen. So zeigen etwa Studien, dass sich die Gesamtkosten für einen vier Jahre alten Gebrauchtwagen halbieren. Bei gleich alten gebrauchten E-Autos gehen sie um rund 40 Prozent zurück. Aber selbst bei einer angenommenen Halbierung der monatlichen Kosten für Diesel und Benziner und einer 40-prozentigen Abnahme der Kosten für E-Autos bleiben Rad und Bahn die günstigste Wahl für Single-Haushalte. Für Zwei-Personen-Haushalte liegen die Gesamtkosten gleichauf mit einem gebrauchten E-Auto. Auch Familien fahren in diesem Szenario mit dem E-Auto günstiger als mit Benziner oder Diesel.

 

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