E-Mobilität

E-Revolt: Bayerisches Startup macht aus Verbrennern E-Autos

© E-Revolt
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Kürzlich haben wir über das australische Startup Revr berichtet, das Autos mit Verbrennermotoren zu Hybrid-Vehikeln umbaut. Doch auch in Europa gibt es ein ähnliches Jungunternehmen, nämlich E-Revolt aus Bayern. Die Jungfirma geht sogar noch einen Schritt weiter und will Verbrennerautos laut t3n in Rekordzeit umrüsten und zu Elektrofahrzeugen machen. Dank modularem Ansatz könnten sich zukünftig auch leistungsfähigere Akkus nachrüsten lassen.

Revr: Australisches Startup macht Verbrenner-Autos zu Hybrid-Vehikeln

 

E-Revolt verspricht Umrüstung innerhalb eines Arbeitstags

In der Regel dauert ein Umbau von Autos hin zum Elektroantrieb Monate. E-Revolt will das innerhalb eines Arbeitstags schaffen. Auf der Homepage des Startups heißt es: „Die Umstellung bestehender Fahrzeugflotten auf Elektrofahrzeuge ist ein starker Hebel, um die Einführung von Elektrofahrzeugen zu beschleunigen und eine höhere Marktdurchdringung zu erreichen.“ Damit will E-Revolt „zur Verringerung der Emissionen, zur Förderung der Nachhaltigkeit und zur Schaffung eines umweltfreundlicheren Verkehrsökosystems“ beitragen.

Schaffen will es das deutsche Unternehmen mithilfe vorgefertigter Komponenten und eines optimierten Arbeitsablaufes. Nebenaggregate sowie der ausgebaute Motor sollen sich weiter verkaufen lassen. Zu großen Teilen soll es außerdem möglich sein, das alte Fahrzeug selbst zu nutzen. Zunächst will das Startup dafür den Verbrennermotor entfernen. Das Team ersetzt ihn durch einen Rahmen mit Akku, Elektromotor und Steuerung. Der Rahmen ist dabei so gestaltet, dass er an die im Auto bereits gegebenen Befestigungspunkte passt. Deshalb geht der Umtausch laut Hersteller auch so schnell.

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Umrüstungspreis könnte zwischen 12.000 und 15.000 Euro liegen

E-Revolt kann nach eigenen Angaben bereits 40 verschiedene Modelle umrüsten – darunter Fahrzeuge von VW und Audi. Wer umsteigen möchte, muss laut der Jungfirma zunächst eine Onlineprüfung des Fahrzeugmodells vornehmen. Durch diese Prüfung soll es möglich sein, festzustellen, ob das jeweilige Modell für den raschen Umbau geeignet ist. Darüber hinaus ist das Jungunternehmen mit Informationen noch recht vage. Noch gibt es weder Informationen zur genauen Reichweite noch zu exakten Fahrzeugtypen oder zu Preisen. Auf der Homepage nennt E-Revolt als Richtwert 250 Kilometer – nach dem Umbau.

Der Wert soll sich in Zukunft deutlich erhöhen, erklärte ein Vertreter des Unternehmens gegenüber dem Standard. Demnach plane man mit 40-Kilowattstunden-Akkus. Sobald es möglich ist, die Umrüst-Kits in großen Stückzahlen zu produzieren, rechnet man mit einem Umrüstungspreis zwischen 12.000 und 15.000 Euro.

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