Porträt

Global Payments will kontaktloses Zahlen in Österreich florieren lassen

Global Payments Terminal © Global Payments
Global Payments Terminal © Global Payments

Der Trend zum kontaktlosen Zahlen wird in Europa vor allem seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie immer stärker. Immer mehr Menschen nutzen kontaktlose Zahlungskarten und Smartphone-Apps, um ihre Einkäufe zu tätigen. Das hat auch für Händler eine große Bedeutung. Sie müssen sich an die neue Technologie anpassen, um die Bedürfnisse ihrer Kund:innen zu erfüllen. Doch oft sind die technischen Voraussetzungen dafür eine große Herausforderung, speziell für kleine Unternehmen. Ein Fintech, das ihnen dabei unter die Arme greifen will, ist Global Payments. Das Jungunternehmen aus Prag, das auch einen Sitz in Wien hat, hilft Firmen dabei, ihre eigenen kontaktlosen Zahlungsterminals einzurichten.

„Bargeld kommt allmählich aus der Mode“

„Vor allem die junge Generation nutzt sehr gerne Möglichkeiten zum kontaktlosen Zahlen, während Bargeld allmählich aus der Mode kommt. Alleine im vergangenen Jahr sind die kontaktlosen Zahlungen in Österreich um zehn Prozent gewachsen und der Aufwärtstrend geht auch jetzt noch weiter. Das zeigt sich auch daran, dass die Transaktionswerte immer niedriger werden. Kontaktloses Zahlen nimmt demnach immer stärker im Alltag Einzug. Gerade deswegen müssen Unternehmen entsprechende Terminals bieten. Wir unterstützen sie dabei“, erklärt Tereza Uksová, Country Manager Global Payments.

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Bei Global Payments handelt es sich um ein 2016 in Prag gestartetes Joint Venture von Erste Group, CaixaBank und Global Payments Inc. Im Jahr 2019 ist das Unternehmen auch nach Österreich gekommen. Mit dem Service des Fintechs soll es möglich sein, ohne technischen Aufwand ein Zahlungsterminal zu erhalten, das entweder im Geschäft fixiert oder mobil benützt werden kann. Gerade mobile Geräte sind laut Uksová sehr beliebt. Auch beim Einrichten von E-Commerce-Lösungen kann Global Payments bei der Transaktionsabwicklung helfen.

Zukunftstauglicher Shop für kontaktloses Zahlen

Speziell in Österreich gibt es für Global Payments beim Thema kontaktloses Zahlen trotz der steigenden Popularität noch viel Luft nach oben. Nur 40 Prozent der Bevölkerung würden die entsprechenden Möglichkeiten nutzen. In Tschechien und in der Slowakei, wo Global Payments ebenfalls aktiv ist, seien die Menschen wesentlich empfänglicher für die moderne Technologie. „Österreich ist noch immer ein Land der Debitkarten. Dagegen ist das Verhältnis in Tschechien 50/50“, erläutert Uksová. Doch auch in Österreich will Global Payments kontaktloses Zahlen mit den klassischen Methoden gleichwertig und in Zukunft sogar zur Nummer Eins machen.

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Um das zu erreichen, bietet das junge Unternehmen eine zertifizierte Lösung an, die ein hohes Maß an Sicherheit verspricht. Firmen sollen durch sie ohne Grunderfahrung einen zukunftstauglichen Shop einrichten. Somit müssen Kund:innen nur eine App auf ihr Smarthone oder auch ihre Smartwatch laden und einmalig ihre Daten eingeben. Danach können sie kontaktlos dank der Global Payments-Terminals shoppen.

Global Payments „starker Player“ bei Zahlungslösungen

Wie stark das Startup sein Geschäft in Österreich erweitern will, zeigt sich an der Übernahme der Kunden von Payone im November. Bei Payone handelt es sich um ein Unternehmen, das ein Netzwerk von Zahlungsterminals in Österreich betreibt. Global Payments ist dank der Kunden des Unternehmens nach eigenen Angaben ein „starker Player“ im Bereich der Zahlungslösungen für Händler.

Mit dem Ausbau seines Geschäfts will der Anbieter Österreich die vielen Innovationen näherbringen, die kontaktlose Zahlungsmethoden zunehmend bringen. „Beispielsweise testet Amazon momentan Shops, die Kund:innen mit Bezahlapps einfach betreten können und die Zahlung durch einen Scan automatisch erfolgt. Dadurch wird der Vorgang des aktiven Bezahlens allmählich abgeschafft. Österreich hinkt in dieser Hinsicht bei Innovationen noch hinterher, doch wir wollen das in Zukunft ändern“, so Uksová.

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