Zillertal

In Österreich wird die erste Wasserstoff-Schmalspurbahn der Welt entwickelt

So soll der Brennstoffzellen-Zug im Zillertal aussehen. © ZVB AG
So soll der Brennstoffzellen-Zug im Zillertal aussehen. © ZVB AG

Besonders in ländlichen Regionen fahren Züge oft noch mit Diesel. Das soll sich ändern und grüner Wasserstoff zählt zu den Lösungen der Wahl. Auch in Österreich wird an diesem Umstieg gearbeitet – wie seit vergangenem Jahr bekannt ist, soll die Zillertalbahn ab 2023 mit grünem Wasserstoff betrieben werden. Dabei handelt es sich dann laut Klimaschutzministerium um den ersten wasserstoffbetriebenen Schmalspurzug der Welt. Über den Klima- und Energiefonds steckt das Ministerium nun 3,1 Millionen Euro Fördergelder in das Pilotprojekt.

Die Entwicklung der Zillertalbahn als Wasserstoffzug ist in das Forschungsprojekt „HyTrain“ eingebettet. „Wir sehen auch die Möglichkeit, im Zillertal ein international sichtbares Demonstrationsprojekt umzusetzen, damit Kompetenz und eine ausgezeichnete Basis für grüne Wasserstoffanwendungen „Made in Austria“ zu schaffen. Vor dem Hintergrund der kürzlich veröffentlichten europäischen Wasserstoffstrategie ein wichtiger Schritt für die heimischen H2-Akteure“, sagt Klima- und Energiefonds Geschäftsführerin Theresia Vogel.

Wie Wasserstoff-Züge alte Dieselstrecken umweltfreundlich machen

Antriebstechnologie am Prüfstand

In dem Projekt geht es nicht nur um die Antriebstechnologie des Zuges, sondern  auch um die notwendige Infrastruktur, um die Bahn mit grünem Wasserstoff zu versorgen. Derzeit wird aber vor allem am Antrieb selbst gearbeitet, der jetzt am Prüfstand des Hydrogen Center Austria (HyCentA) getestet und danach im Echtbetrieb mit einem Elektrotriebwagen der Zillertalbahn eingesetzt werden soll.

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Aus „HyTrain“ sollen dann Erkenntnisse für weitere Wasserstoffbahnen gewonnen werden. Aus dem Bereich der Nebenbahnen gebe es bereits weitere Interessenten, verrät ErnstFleischhacker, Geschäftsführer der in Innsbruck ansässigen Strategie- und Projektentwicklungsfirma FEN Sustain Systems GmbH (FEN Systems), die das Projekt  gemeinsam mit einem österreichischen Konsortium entwickelt.

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