Finanzierung

Investment in Millionenhöhe: Neoh holt Raiffeisen-Holding NÖ-Wien an Bord

Generaldirektor Michael Höllerer, Raiffeisen NÖ-Wien, und Manuel Zeller, Gründer und Geschäftsführer von NEOH © Roland Rudolph
Generaldirektor Michael Höllerer, Raiffeisen NÖ-Wien, und Manuel Zeller, Gründer und Geschäftsführer von NEOH © Roland Rudolph
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Das österreichische Scale-up Alpha Republic, das mit seiner Schokoriegel-Marke Neoh heute allseits bekannt ist, hat die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien als Investor und strategischen Partner gewonnen. Die größte private Beteiligungsholding Österreichs investiert einen Betrag im mittleren siebenstelligen Bereich in das Unternehmen, das im Kampf gegen zu viel Zucker die Süßwarenbranche revolutionieren möchte.

Neoh: Zucker auf gesund

Raiffeisen-Holding NÖ-Wien wird strategischer Partner

Über das Millionen-Investment hinaus unterstützt die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Neoh als strategischer Partner. „Um unser ambitioniertes Ziel eines Naschregals ohne Zusatz von Zucker zu erreichen, haben wir noch viel vor – und der Weg dahin wird uns einiges abverlangen. Umso wichtiger ist es, die besten Partner an Bord zu haben. Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien unterstützt nicht nur unsere langfristige Vision, sondern bringt ein enormes strategisches Netzwerk ein, von dem wir stark profitieren wollen“, so Manuel Zeller, Gründer und Geschäftsführer von Neoh.

Die Raiffeisen-Holding NÖ-Wien legt Wert darauf, in zukunftsorientierte Jungunternehmen zu investieren. „Wir stellen uns innovativen Themen und sehen uns als Partner und Ermöglicher des heimischen Unternehmertums. Wir wollen unter anderem die Innovation von Neoh gemeinsam weiter vorantreiben und deren zukünftiges Potenzial in neuen Kundensegmenten prüfen. Kurz gesagt: Ideen wie diese passen gut in unser Portfolio“, so Michael Höllerer, Generaldirektor von Raiffeisen NÖ-Wien.

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Neoh will Marktdurchdringung in Deutschland stärken

Neoh hat seit dem Markteintritt in Österreich Ende 2017 nach eigenen Angaben einen Umsatz von mehr als 25 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Scale-up beschäftigt mittlerweile knapp 20 Mitarbeiter:innen. Das frische Kapital soll vor allem in die weitere Marktdurchdringung in Deutschland fließen. Bei REWE, Edeka, Kaufland, dem Großhändler Lekkerland und zahlreichen Einzelhändlern sind die Produkte des Scale-ups bereits gelistet. Mit weiteren Vertriebspartnern laufen bereits Gespräche.

„Wir haben entgegen vieler Markttrends ein sehr erfolgreiches erstes Quartal hingelegt und erwarten für 2023 einen Umsatz von rund zehn Millionen Euro. Um unseren langfristigen Plan umzusetzen, haben wir mit mehreren Investoren Gespräche geführt. Mit der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien, die unser Unternehmen sehr gründlich überprüft und durchleuchtet hat, haben wir letztendlich unseren Wunschpartner bekommen – denn wir sind strategisch zu 100 % auf einer Linie“, so Manuel Zeller. Die Raiffeisen geht derzeit verstärkt auf die heimische Startup-Szene zu. Erst kürzlich hat die Raiffeisenlandesbank NÖ-Wien eine Kooperation mit Bitpanda verkündet (wir berichteten).

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