Investment

Linzer Fabasoft übernimmt Mehrheit des Learning-Startups KnowledgeFox

Gregor Cholewa, Gründer von KnowledgeFox. © KnowledgeFox
Gregor Cholewa, Gründer von KnowledgeFox. © KnowledgeFox

Trainings- und Lern-Apps, um Mitarbeiter:innen schneller und besser mit Wissen über das Unternehmen und seinen Vertrieb zu versorgen: KnowledgeFox hat sich über die Jahre seit der Gründung zu einem White-Label-Anbieter gemausert, der Raiffeisen, Rotes Kreuz, Magna, voestalpine, Wiener Linien oder die WESTbahn zu seinen Kunden zählt. Jetzt ist das Linzer Software-Unternehmen Fabasoft, das mit seinen digitalen Tools selbst im Wissens-Management tätig ist, bei KnowledgeFox eingestiegen.

Fabasoft hat sich laut Firmenbuch in einem ersten Schritt 49,9 Prozent des 2012 gegründeten App-Machers geschnappt und wird dann auf 70 Prozent aufstocken – und damit zum Mehrheitseigentümer. Gregor Cholewa, Mitbegründer und Geschäftsführer von KnowledgeFox, bleibt mit 30 Prozent am Unternehmen beteiligt. Für Fabasoft ist es nicht die erste Tochterfirma.

Teil der Wachstumsstrategie

„Die Beteiligung an KnowlegdeFox ist ein konsequenter Schritt in der Umsetzung unserer Wachstumsstrategie. Fabasoft stellt eigenständigen Unternehmen mit hervorragenden, branchenspezifischen digitalen Services oder Geschäftsprozesslösungen ein Ecosystem zur Verfügung, das ihnen die sichere und nachhaltige Eroberung neuer, internationaler Märkte ermöglicht. Unser Ziel ist es, neben Mindbreeze und Xpublisher nun auch KnowledgeFox zum Botschafter dieses Erfolgsweges zu machen“, so Helmut Fallmann, Mitglied des Vorstandes der Fabasoft AG, in einer Aussendung.

„Mobiles, flexibles Lernen ist die Zukunft und eine Win-Win-Situation für Unternehmen: Die Mitarbeiter:innen und Lehrlinge bleiben motiviert und behalten das Gelernte nachhaltig im Gedächtnis, dazu sind unsere Lösungen zeit- und kosteneffizient“, so Geschäftsführer Cholewa, der KnowledgeFox gemeinsam mit Peter A. Bruck gründete.

Dabei hat KnowledgeFox eine Unternehmensgeschichte mit Höhen und Tiefen hinter sich. So verkündete das schwedische Medienunternehmen Bonnier, KnowledgeFox zu übernehmen. Bonnier stieg dann aber wieder aus. 2018 wurde dann ein Sanierungsverfahren am Handelsgericht Wien eröffnet, das dann nach wenigen Monaten wieder eingestellt wurde. Dann wurde Cholewa als Geschäftsführer eingesetzt, und es gelang, aus den Sanierungsfall wieder ein funktionierendes Unternehmen zu machen. Bruck verließ das Unternehmen im Zuge der Bonnier-Übernahme.

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