Internationalisierung

notarity: LegalTech-Startup expandiert nach Schweden

© Notarity
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Das österreichische Startup notarity, das eine Webplattform zur rechtssicheren Abwicklung von digitalen Notariatsakten und Beglaubigungen anbietet, hat ein spannendes Jahr 2023 hinter sich. So hat die Jungfirma unter anderem eine Millionensumme von Investor:innen eingesammelt. Auch das Jahr 2024 beginnt für das Startup aufregend, nämlich mit einer internationalen Expansion. notarity kooperiert nämlich nun auch mit schwedischen Notariaten und bewirbt die Plattform weltweit.

notarity: LegalTech-Startup holt Millionensumme bei vielen Foundern

„Schweden sehr digitalisierungsfreundlich“

Laut der Jungfirma haben bisher Menschen aus über 100 Ländern auf sechs Kontinenten notarielle Beurkundungen über die Plattform erledigt. Das internationale Geschäft machte zuletzt bereits mehr als die Hälfte (52 Prozent) des notarity-Umsatzes aus. Es liegt also auf der Hand, dass sich das Unternehmen nun speziell auf internationale Kund:innen konzentriert. Die Internationalisierung erfordert die Zusammenarbeit mit Partner-Notariaten auf der ganzen Welt, die die Online-Beglaubigungen ausstellen. Den Anfang macht hier nun Schweden, doch weitere Länder sollen folgen.

„Anders als für Österreich, wo wir ausschließlich mit österreichischen Notar:innen zusammenarbeiten, kooperieren wir für den internationalen Markt vorerst vor allem mit schwedischen Notariaten, da die dortigen rechtlichen Rahmenbedingungen sehr digitalisierungsfreundlich sind und sich zudem ideal für grenzüberschreitende Sachverhalte eignen“, erklärt Jakobus Schuster, CEO und Co-Founder von notarity. “Damit können wir ein weltweites Publikum bedienen.”

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notarity plant weitere globale Kooperationen

Das junge Unternehmen konzentriert derzeit nach eigenen Angaben alle Entwicklungsressourcen auf die internationalen Services, während österreichische Partner-Notariate die Plattform weiterhin für die Abwicklung ihrer Dienstleistungen nutzen können. Notariate aus weiteren Staaten innerhalb und außerhalb Europas sollen bald ebenfalls über notarity ihre Dienstleistungen online anbieten können.

„Grenzüberschreitende Rechtsgeschäfte lassen sich heute vollständig digital abschließen. Viele Flug und Geschäftsreisen werden so obsolet. Unsere Nutzer:innen haben dadurch bereits 3,1 Mio. Kilometer Fahrt- und Flugstrecken gespart. Die digitale Abwicklung von Notariatsakten reduziert somit nicht nur Kosten und CO2, sondern spart auch wertvolle Zeit, die sinnvoller investiert werden kann”, ergänzt Schuster. So fand kürzlich eine Transaktion via notarity statt, bei der ein schwedischer Notar eine Vollmacht zur Vertretung vor spanischen Behörden für Kund:innen in Island und Frankreich ausgestellt hat. In einem anderen Fall hat ein schwedisches Notariat für britische Kund:innen eine Vollmacht zur Vertretung vor tansanischen Behörden beglaubigt.

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