IPO

Porsche strebt bei Börsengang Bewertung von 85 Milliarden Dollar an

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Zu Beginn dieses Jahres kündigte sich an, dass die deutsche Luxusautomarke Porsche einen Börsengang vorbereitet. Bereits im September könnte es soweit sein, berichtet Bloomberg. Die angestrebte Bewertung der Volkswagen-Tochter ist dabei gewaltig und liegt zwischen 60 und 85 Milliarden Dollar. Trotz des derzeitigen Gegenwindes auf den Märkten könnte hiermit einer der größten Börsengänge in Europa anstehen.

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Porsche wäre mit Bewertung in Top 5 der Automarken

Porsche plant laut Bloomberg, seine Absicht, an die Börse zu gehen, in der ersten Septemberwoche in Frankfurt bekannt zu geben, nachdem der Aufsichtsrat seine Zustimmung gegeben hat. Namhafte Investoren, darunter die T Rowe Price Group Inc. und die Qatar Investment Authority, hätten bereits ihr Interesse bekundet, den Börsengang in diesem Bewertungsbereich zu zeichnen, so die Personen.

Mit der angestrebten Bewertung könnte es Porsche schon beim IPO unter die Top 5 der Automarken schaffen und damit Ford, der derzeitigen Nummer Fünf auf dem Markt (62 Mrd. Dollar Bewertung), den Rang ablaufen. Selbst an den Mutterkonzern Volkswagen, der ebenfalls eine Bewertung von knapp 86 Milliarden Dollar hat, könnte der Konzern damit fast heranreichen. Marktbeobachter hoffen, dass der riesige Börsengang den schlafenden europäischen IPO-Markt wieder beleben wird. Die Nervosität der Kapitalmärkte angesichts des Ukraine-Kriegs sowie die steigenden Energiepreise und die galoppierende Inflation haben Zweifel am europäischen Markt für Börsengänge im Allgemeinen aufkommen lassen.

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IPO-Investor:innen erhalten Vorzugsaktien ohne Stimmrecht

Viele institutionelle Vermögensverwalter aus Europa und den USA, die normalerweise in große deutsche Börsengänge investieren, haben sich bisher aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Corporate Governance vor festen Zusagen gescheut, heißt es von Insidern. Dennoch gäbe es genug Nachfrage, um die ambitionierte Bewertung zu erreichen. Die IPO-Investor:innen erhalten Vorzugsaktien von Porsche, die kein Stimmrecht haben. Die mächtige milliardenschwere Porsche- und Piëch -Familie, die VW über stimmberechtigte Aktien kontrolliert, würde eine Sonderdividende erhalten, um den Kauf einer Sperrminorität an der VW-Tochter zu finanzieren.

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