24.04.2024

Trending Today: Benko 🔷 Wirtschaftswachstum 🔷 Wohnbautätigkeit 🔷 Amazon 🔷 Arbeitsgeber 🔷 Binance 🔷 TikTok 🔷 Tesla 🔷

Amazon. © Yender Gonzalez on Unsplash
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Startup Interviewer: Gib uns dein erstes AI Interview Startup Interviewer: Gib uns dein erstes AI Interview

Abseits von Finanzierungsrunden, Neugründungen, Startups und Wirtschaft erreichen uns täglich zig „kleinere“ Meldungen, denen wir künftig hier in unserem Ticker eine Bühne geben wollen. Egal ob Personalmeldungen, Projektankündigungen oder Neuheiten und Highlights aus der Branche: Wir fassen nachfolgend chronologisch den Tag zusammen.

Der Artikel wird laufend aktualisiert.

12:45: Signa-Konkurs: Benko persönlich vor Gericht

Im Konkursverfahren des Signa-Gründers René Benko wurden bei der ersten Prüfungstagsatzung am Landesgericht Innsbruck zwei Milliarden Euro an Forderungen von Gläubigern geltend gemacht. Benko, der persönlich vor Gericht erschien, äußerte sich nicht und verließ den Gerichtssaal ohne Kommentar. Von den geltend gemachten Forderungen wurden 47,3 Mio. Euro anerkannt, während der Rest bestritten wurde. Das Konkursverfahren bezieht sich auf Benkos Beratungsunternehmen und sein gesamtes Privatvermögen. Das Beratungsunternehmen wurde während der Tagsatzung geschlossen, da es aufgrund fehlender Aufträge finanziell schwer belastet war.

12:30: Wirtschaftswachstum in Ost-Mitteleuropa steigt deutlich

Die Länder Mittel- und Osteuropas verzeichnen weiterhin ein robustes wirtschaftliches Wachstum, so das Wiener Institut für Internationale Wirtschaftsvergleiche (wiiw). Die Frühjahrsprognose zeigt, dass die EU-Mitglieder der Region 2024 im Schnitt um 2,5 % und 2025 um 3 % wachsen werden. Besonders starke Wachstumsraten werden für Rumänien und Kroatien erwartet, unterstützt durch Mittel aus dem Corona-Wiederaufbaufonds. Insgesamt stützt der steigende private Konsum das Wachstum. Trotz Herausforderungen wie der Situation in der Ukraine und Sanktionen gegen Russland zeigt sich die Region insgesamt stabil auf Wachstumskurs.

12:00: Wohnbautätigkeit in Österreich 2023 um mehr als ein Viertel gesunken

Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Österreich sind 2023 drastisch gesunken, so Statistik Austria. Mit 46.600 genehmigten Wohnungen erreichte die Aktivität den niedrigsten Stand seit 2010. Im Vergleich zu 2017 oder 2019 wurden fast doppelt so viele Genehmigungen erteilt. Wien führte mit 10.500 genehmigten Wohnungen, gefolgt von Oberösterreich mit 8.300 und Niederösterreich mit 7.600. Ein- und Zweifamilienhäuser machten 24 % der Genehmigungen aus, während Wohngebäude mit drei oder mehr Wohnungen 51 % ausmachten.

09:30: Italiens Kartellbehörde verhängt 10 Mio. € Strafe gegen Amazon

Die italienische Kartellbehörde hat den US-Onlinehändler Amazon mit einer Geldstrafe in Höhe von 10 Mio. Euro belegt. Grund dafĂĽr sind deren Geschäftspraktiken: Auf der Website www.amazon.it ist die Option „regelmäßiger Kauf“ standardmäßig anstelle von „einmaliger Kauf“ voreingestellt, was die Wahlfreiheit der Verbraucher:innen einschränkt. Die Sanktion richtet sich gegen zwei Unternehmen der Amazon-Gruppe, ansässig in Luxemburg. Die Behörde kritisiert, dass die Voreinstellung zum wiederkehrenden Kauf die Kund:innen dazu verleitet, Produkte regelmäßig zu kaufen, auch ohne tatsächlichen Bedarf.

08:30: Ă–sterreich auf Platz 11 der beliebtesten Arbeitsstandorte weltweit

Österreich zählt laut einer Studie von Boston Consulting Group und Stepstone zu den Top-Arbeitsgebern weltweit. Unter 185 Ländern belegt Österreich den 11. Platz, vier Plätze höher als 2020. Trotzdem gibt es Verbesserungsbedarf beim Thema Visa und Arbeitserlaubnis. Wien rutschte im Städteranking auf Platz 23 ab. Weniger als die Hälfte der Befragten in Österreich würde für einen Job das Land verlassen. Die beliebtesten Arbeitsziele für Österreicher:innen sind Deutschland, die Schweiz, die USA und Italien. Australien führt das weltweite Länderranking an, London die Städteliste.

08:30: US-Ankläger fordern 36 Monate Haft für Binance-Gründer

Die US-Ankläger fordern eine 36-monatige Haftstrafe für den Gründer und ehemaligen CEO von Binance, Changpeng Zhao, der im November 2023 wegen Geldwäsche schuldig gesprochen wurde. Die Ankläger argumentieren, dass diese Strafe angemessen sei angesichts von Zhaos vorsätzlicher Verletzung von US-Gesetzen und ihren Konsequenzen. Zhao stimmte zu, gegen Geldwäschevorschriften verstoßen zu haben, trat im November 2023 als CEO von Binance zurück und akzeptierte eine Geldstrafe von 50 Millionen US-Dollar. Obwohl die Bundesstrafvorschriften eine Höchststrafe von 18 Monaten vorsehen, war Zhao gegen jede Haftstrafe bis zu dieser Länge nicht in Berufung gegangen. (Wir haben hier ausführlicher berichtet.)

08:15: US-Verbot fĂĽr TikTok verabschiedet

Der US-Senat hat ein Gesetz verabschiedet, das TikTok zwingt, seine US-Vermögenswerte innerhalb von neun Monaten zu verkaufen oder verboten zu werden. Dies erfolgt aufgrund von Bedenken hinsichtlich der Kontrolle durch die Kommunistische Partei Chinas. TikTok will rechtlich vorgehen. Die Anwendung hat 170 Millionen Nutzer:innen in den USA. Die Entscheidung stellt Präsident Biden vor eine Zwickmühle, da er eine harte Haltung gegenüber China einnehmen will, aber auch die Unterstützung junger Wähler:innen benötigt.

08:00: FrĂĽhere MarkteinfĂĽhrung neuer Tesla-Modelle trotz UmsatzrĂĽckgang

Tesla plant seine neuen Modelle früher als erwartet auf den Markt zu bringen, trotz eines Umsatzrückgangs im ersten Quartal (wir haben hier berichtet). Elon Musk gab bekannt, dass die Produktion, die ursprünglich für das zweite Halbjahr 2025 geplant war, möglicherweise bereits Ende 2024 beginnen könnte. Obwohl dies zu geringeren Kostenreduzierungen führen könnte als erwartet, stiegen die Tesla-Aktien nach dieser Ankündigung um 11 %. Der Umsatz im ersten Quartal lag bei 21,3 Milliarden Dollar, unter den Erwartungen der Analysten von 22,15 Milliarden. Tesla plant auch die Einführung erschwinglicherer Modelle, jedoch ohne Angabe eines Preises oder detaillierter Informationen.

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