06.02.2024

Trending Today: EU đź”· Firmeninsolvenzen Ă– đź”· Safer Internet Day đź”· Meta đź”· Beauty-Filter

Abseits von Finanzierungsrunden, Neugründungen, Startups und Wirtschaft erreichen uns täglich zig „kleinere“ Meldungen, denen wir künftig hier in unserem Ticker eine Bühne geben wollen. Egal ob Personalmeldungen, Projektankündigungen oder Neuheiten und Highlights aus der Branche: Wir fassen nachfolgend chronologisch den Tag zusammen.

Der Artikel wird laufend aktualisiert.

15:10: Forderung: Verpflichtende Kennzeichnung auf Social Media von bearbeiteten Bildern und Beauty-Filtern

Anlässlich des Safer Internet Days und der Studie „Schönheitsideale im Internet“: Grüne fordern digitalen Jugendschutz auf EU-Ebene, um Druck von Jugendlichen zu nehmen und ein gesundes Körperbild zu fördern. Das Problem: eine digitale Flut perfektionierter Scheinwelten mit idealisierten Körperbildern auf Social Media. Mehr als die Hälfte der Jugendlichen in Österreich würde gerne etwas an ihrem Aussehen ändern, mehr als ein Viertel hat über Schönheitsoperationen nachgedacht. Es wird gefordert, die Plattformen stärker in die Pflicht zu nehmen. Neben einer EU-weiten Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Bilder braucht es laut der Partei auch eine verpflichtende Kennzeichnung von bearbeiteten Bildern sowie Beauty-Filtern, ähnlich dem französischen Influencer-Gesetz.

14:45: Meta will unmarkierte AI-Fotos entfernen

Meta wird laut The Verge in den kommenden Monaten mit der Kennzeichnung von AI-generierten Fotos auf Facebook, Instagram und Threads beginnen. Das Unternehmen wird auch damit beginnen, Nutzer:innen zu bestrafen, die nicht offenlegen, ob ein realistisches Video oder ein AudiostĂĽck mit KI erstellt wurde. Diese MaĂźnahme soll die Meta-Plattformen speziell vor den vielen anstehenden Wahlen in diesem Jahr vor Fake News sicherer machen.

10:40 Safer Internet Day: Gemeinsam für ein sicheres Internet

Heute wird weltweit zum 21. Mal der Safer Internet Day begangen, der unter dem Motto „Together for a better internet“ steht. Der Aktionstag am 6. Februar 2024 zielt darauf ab, das Bewusstsein von Kindern und Jugendlichen fĂĽr eine sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung zu stärken. In ganz Ă–sterreich finden zahlreiche Aktionen statt, die sich den digitalen Herausforderungen fĂĽr Kinder, Eltern und Lehrende widmen. Der gesamte Februar wurde zum Safer-Internet-Aktionsmonat erklärt, in dem Schulen und Jugendeinrichtungen eigene kreative Projekte durchfĂĽhren können.

09:40: Firmeninsolvenzen 2023 in Ă–sterreich erreichen Rekordhoch

Insgesamt wurden 2.810 Unternehmensinsolvenzen protokolliert und damit ein neuer Rekord erreicht. Gleichzeitig ging die Zahl der Neugründungen deutlich zurück, wie eine aktuelle Untersuchung der Wirtschaftsauskunftei Dun & Bradstreet zeigt. Sie zeigt außerdem: Die Zahl der Firmeninsolvenzen in Österreich ist im Vergleich zum Vorjahr um 20 Prozent gestiegen. Es gilt als wahrscheinlich, dass sich dieser Trend auch 2024 fortsetzen wird. Die meisten Insolvenzen von protokollierten Unternehmen gab es mit 1.302 in Wien, wobei die Zahl der Konkursanmeldungen in fast allen Bundesländern nach oben kletterte. Der Immobilienbereich musste mit 79 Prozent den stärksten prozentualen Zuwachs bei den gemeldeten Konkursen hinnehmen (im Vergleich zu 2023). Es folgen die Sektoren der persönlichen Dienstleistungen, Gastronomie, Hotellerie sowie Finanz-, Holdings- und Investmentgesellschaften.

09:20: EU plant transparentere Nachhaltigkeitsbewertungen von Firmen

Neue Transparenzregeln sollen Anleger:innen helfen, ihr Geld kĂĽnftig leichter in nachhaltige Anlageformen zu investieren. Gleichzeitig sollen sie vor IrrefĂĽhrung durch „Greenwashing“ geschĂĽtzt werden. Das Europaparlament und die EU-Staaten einigten sich auf strengere Vorgaben fĂĽr sogenannte ESG-Ratings. Diese Ratings bewerten unter anderem die Tätigkeiten eines Unternehmens in den Bereichen Umwelt, Soziales und Mitarbeitende  – und wie diese Faktoren das Geschäft beeinflussen. Mit den neuen Regeln verspricht man sich zuverlässigere Bewertungen zuverlässiger. Anbieter von ESG-Ratings mĂĽssen kĂĽnftig von der Europäischen Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) zugelassen und beaufsichtigt werden. Geplant ist, die ESG-Ratings nach ihren einzelnen Bestandteilen aufzuschlĂĽsseln anstatt nur eine Kennzahl fĂĽr alle Bereiche zu liefern.

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