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Twitter-Account der US-Börsenaufsicht gehackt, Chaos um Bitcoin-ETF

Bitcoin-Fieber an der Wall Street. © Dall-E / Trending Topics
Bitcoin-Fieber an der Wall Street. © Dall-E / Trending Topics

Die US-Börsenaufsicht SEC hat nun also doch (noch) kein grünes Licht für den Bitcoin-ETF gegeben. Der X-Account der SEC (United States Securities and Exchange Commission) wurde gehackt und eine gefälschte Nachricht mit der Zusage gepostet. Die Aufregung war naturgemäß groß.

Kurs stieg auf 48.000-Dollar

Die Welt schaut seit Tagen gespannt nach Washington, D.C. und wartet auf die SEC-Entscheidung zum Bitcoin-ETF. Am Dienstagabend dann die vermeintliche Jubelnachricht: „Die SEC hat heute die Zulassung von Bitcoin-ETFs für die Notierung an allen registrierten nationalen Wertpapierbörsen erteilt“, hieß es in der Stellungnahme, gepostet über den offiziellen X-Account der US-Börsenaufsicht. Krypto-Fans und ETF-Anbieter in den USA jubelten. Der Bitcoin-Kurs steigt schnell. Doch nach nur wenigen Minuten schaltete sich SEC-Chef Gary Gensler über sein eigenes Konto auf X ein und teilte mit, dass der Account gehackt wurde und der Bitcoin-ETF nicht genehmigt sei.

Die falsche Nachricht wurde von Hackern auf dem SEC-Nutzerkonto platziert und nach etwa einer halben Stunde gelöscht. Direkt nach der irrtümlichen Meldung der SEC stieg der Kurs zunächst auf 48.000 Dollar an, sank jedoch sofort, als klar wurde, dass die Genehmigung noch nicht erteilt wurde. Im Verlauf des Abends fiel der Bitcoin auf 45.400 Dollar zurück.

Die SEC erntet Spott im Netz für den Vorfall, und viele fordern eine Selbstuntersuchung wegen möglicher Marktmanipulation. X bestätigt einen Hack des SEC-Kontos, da die Behörde zum Zeitpunkt des Angriffs keine Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert hatte.

Entscheidung fällt heute

Im Laufe des heutigen Tages sollte die finale Entscheidung jedoch wirklich fallen. Branchenkenner halten es für wahrscheinlich, dass die SEC grünes Licht geben wird.

Lange Zeit hatten die Behörden Widerstand gegen einen solchen börsengehandelten Fonds gezeigt. Erst im vergangenen Sommer hat Blackrock, der weltweit größte Vermögensverwalter, die Diskussion wieder angestoßen, als er einen solchen Antrag einreichte. Daraufhin folgten zahlreiche kleinere Anbieter mit eigenen Anträgen.

Der Bitcoin ist bereits in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Mitte Oktober des vergangenen Jahres lag er noch unter 27.000 Dollar – am Dienstag im Laufe des regulären Handelstages lag er zeitweise bei über 47.000 Dollar, das entspricht einem Plus von über 70 Prozent. Eine ETF-Zulassung bietet jedoch keine Garantie für weitere Gewinne, und es besteht die Möglichkeit, dass die SEC den Antrag ablehnt.

Der ETF ermöglicht es, direkt in Bitcoin zu investieren, indem man die Kryptowährung zu aktuellen Preisen kauft und verkauft.

Bitcoin-Fieber an der Wall Street treibt Preis auf 47.000 Dollar

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