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Twitter: Bezahlte blaue Hakerl führen zu Fake-Flut

Es ist eigentlich das Gegenteil dessen, was Elon Musk durch die Übernahme von Twitter zu erreichen. Anstatt das Bot-Problem zu bekämpfen, hat sich durch Änderungen in der Funktionalität ein neues Tor für Fake-Accounts eröffnet, das nun schamlos ausgenutzt wird. Denn gegen 8 Dollar können sich Accounts den altbekannten blauen Verifikations-Checkmark kaufen.

Und das haben nun listige User für Fake-Accounts getan. Dazu wurden unter anderen mit AI-Tools Profilbilder von Menschen entworfen, die es gar nicht gibt. Wie das funktioniert, wenn so genannte „Generative Adversarial Networks“ (GAN) am Werk sind, kann man etwa unter thispersondoesnotexist.com erfahren. Was ebenfalls passierte, ist, dass Fake-accounts für Nintendo, George W. Bush, den Pharmakonzern Eli Lilly & Co, Basketball-Star LeBron James oder sogar Tesla angelegt wurden. Mit Hilfe des bezahlten blauen Hakerls wurde dann Authentizität vermittelt.

Twitter: Das ist Musks Unternehmer-Riege, die dort jetzt am Drücker sitzt

Twitter unter Musks Führung führte dann zur Kennzeichnung der echten verifizierten Accounts (z.B. dem Twitter-Account selbst) ein zusätzliches graues Hakerl ein, das dann aber nach kurzer Zeit wieder abgeschafft wurde. Dann meinte Musk, dass Parodie-Accounts künftig auch den Begriff „Parody“ direkt im Namen tragen müssten und nicht bloß in der Bio.

Mit den bezahlten, verifizierten Accounts um 8 Dollar pro Monat will Musk eine neue Einnahmequellen aufmachen und zusätzlich zum schwierigen Werbegeschäft auf Abos setzen. Der erste Versuch ist aber bis dato desaströs verlaufen und wirkt nicht unbedingt durchdacht. Wie berichtet will Musk mittelfristig aus Twitter aber ohnehin eine Payment-App nach dem chinesischen WeChat-Vorbild machen. Gut möglich, dass da auch Kryptowährungen eine Rolle spielen werden.

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