Finanzierung

506: Linzer Startup sammelt sechsstellige FFG-Förderung ein

Das 506-Team © 506
Das 506-Team © 506

Erst im Februar konnte das Linzer Software-Startup 506 Data & Performance eine Million Euro bei einer Finanzierungsrunde einsammeln, nun gibt es noch mehr frisches Kapital. Denn die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat der Jungfirma und ihrem Kooperationspartner FH OÖ Campus Hagenberg – Forschungsgruppe AIST den Zuschlag für eine sechsstellige Förderung erteilt. Mit dem neuen Geld soll 506 seine KI-basierte Analytics Platform, die Anfang März startete, weiterentwickeln.

Linzer Marketing-Data-Science-Startup 506 sammelt eine Million Euro ein

„Verhalten von Kund:innen datenschutzkonform auswerten“

Das im Jahr 2020 gegründete Startup ist in den Bereichen der Analyse, Segmentierung und Aktivierung von digitalen Kund:innendaten unterwegs. Mit seiner Cloud-Lösung will 506 Daten über die gesamte Customer Journey DSGVO-konform sammeln. Dann sollen diese Daten mithilfe von KI ausgewertet und automatisch in Vorschläge verwandelt werden. Durch die Analytics Platform soll es E-Commerce-Unternehmen möglich sein, mehr Wachstum durch eine automatisierte Kund:innenerfahrungs-Optimierung aus den eigenen Daten zu generieren.

“Durch die FFG-Förderung und mit der Analytics Platform als Basis wird es KI-basiert möglich sein, vollständig datenschutzkonform das Verhalten und die Aktivitäten von anonymen und bekannten Besucher:innen und Kund:innen im Detail zu analysieren. Damit werden neue Möglichkeiten gefunden, um die Kund:innenzufriedenheit und den Geschäftserfolg in der digitalen Welt zu steigern“, sagt Gerhard Kürner, CEO von 506.

Linzer Startup 506 startet DSGVO-konforme Data Analytics-Plattform

506 will KMU datenbasierte Umsatzsteigerung ermöglichen

Normalerweise findet laut 506 die datenschutzkonforme Analyse anhand einzelner Conversions und allgemeiner Daten statt. Mit der Analytics Platform soll es  jedoch möglich sein, mittels Process Mining und KI die gesamte Customer Journey entlang der relevanten digitalen Touchpoints zu analysieren und auszuwerten. Zu diesem Zweck werden die sogenannten First-Party Daten verbunden. Dazu gehören zum Beispiel Website- oder Webshop-Daten und eigene Quellen wie CRM oder ERP-Systeme. Damit soll eine wirkliche 360-Grad-Übersicht über Profile von Besucher:innen entstehen.

„Mit dieser umfangreichen Datengrundlage und unserer Forschung an KI-basierten Analysemöglichkeiten wird es für europäische KMU möglich sein, erstmalig Umsätze und Kund:innenzufriedenheit ausschließlich datenbasiert und vollständig DSGVO-konform über mehrere digitale Touchpoints zu steigern“, heißt es von 506. Durch die verstärkte Nutzung der First Party-Daten sollen Unternehmen die Abhängigkeit von Dritten reduzieren können.

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