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App Radar: Altrichter und Gartner investieren kleinen sechsstelligen Betrag in App-Store-Optimierer aus Graz

Altrichter, Gartner, Janesch und Kriebernegg. © Appers
Gut drauf: Altrichter, Gartner, Janesch und Kriebernegg. © Appers

Achtung, in diesem Artikel kommt das Wörtchen App gehäuft vor: Wie TrendingTopics.at soeben in Erfahrung gebracht hat, haben der Business Angel Michael Altrichter (hier im Interview) und Herbert Gartner (eQventure Beteiligungs GmbH) einen kleinen sechsstelligen Betrag in das neue Grazer Start-up Appers investiert, das wiederum den so genannten App Radar anbietet. Gründer und CEO Thomas Kriebernegg, der bis zum Herbst das Marketing für das smarte Türschloss Nuki (mehr dazu hier) und davor das App-Marketing für mysms machte, will mit dem Online-Dienst so genannte App Store Optimization (ASO) einfach zugänglich machen. Ihm und seinem Mitgründer Christian Janesch gehören nach dem Investment noch das Gros der Firmenanteile.

„App Radar optimiert die Metadaten von Apps, um in den definierten Zielgruppen der jeweiligen App Stores besser gefunden zu werden“, sagt Kriebernegg. Die Suche nach Apps würden im Durchschnitt 70 Prozent aller App-Downloads ausmachen, deswegen gebe es großes Potenzial für ein solches Angebot. Zu den ersten Kunden zählen das ebenfalls in Graz ansässige Start-up Sonico Mobile und seine iTranslate-App (mehr dazu hier) sowie das Smartphone-Rubbellos-Start-up Rublys, in das nicht ganz zufällig bereits Altrichter investiert hat.

25 bis 500 Euro pro Monat

Die Basisversion von App Radar ist prinzipiell kostenlos und erlaubt dem Nutzer, die Suchwörter, die er für seine App als wichtig erachtet, zu tracken – ein täglicher Bericht über die eingetippten Suchbegriffe landet automatisch täglich in seiner Mailbox oder Slack-Channel. Wer aber wirklich App-Downloads pushen möchte, der muss für App Radar zahlen. Je nach Paket kostet das 25 bis 500 Euro pro Monat. Die Pro-Version, die demnächst launchen soll, erlaubt es dem Nutzer, die Performance seiner Apps in unterschiedlichen Ländern und auch die Apps seiner Konkurrenten zu überwachen – also ein Dienst, der dem populären Service App Annie stark ähnelt.

Das große Ziel ist aber der „App Radar Optimizer“ um die erwähnten 500 Euro pro Monat, der allerdings erst Ende Anfang 2017 startet. Hier soll die App-Store-Optimierung komplett automatisiert vonstatten gehen. Der Dienst funktioniert für Apples App Store und Googles Play Store. Eine Garantie, dann eine App mit dem Tool in die Top 10 der Charts pushen zu können, will man bei Appers nicht abgeben. Auch muss sich das Grazer Start-up gegen internationale Konkurrenten wie Sensor Tower durchsetzen.

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