Domino-Effekt

Auszahlungsstopp bei Celsius Network trifft deutsche Krypto-Bank Nuri

© Nuri
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„New Reality Banking“ steht auf der Webseite der deutschen Krypto-Bank Nuri, die man früher unter dem Namen Bitwala kannte. Die neue Realität für einige der Nutzer:innen sieht aber leider so aus: Sie können sich ihre ersparten Bitcoins derzeit nicht auszahlen. Der Grund sind die Maßnahmen des Nuri-Partners Celsius Network in Folge der massiven Marktturbulenzen.

Denn nachdem der Krypto-Markt in Folge der Rezessionsängste neuerlich zusammengebrochen ist, musste die Lending-Plattform Celsius Network die Notbremse ziehen und stoppte am Montag wie berichtet Auszahlungen für seine Nutzer:innen. Die Plattform für Krypto-Kredite steht seit längerem vor allem in den USA in der Kritik, unter anderem, weil sie mit hohen Zinserträgen lockte. Nun aber scheint Celsius zahlungsunfähig, seine Nutzer:innen haben derzeit bis auf weiteres keinen Zugriff auf ihre Krypto-Assets, die sie über die Plattform an andere verliehen haben.

Und das wirkt sich nun auf das deutsche Krypto-Startup Nuri durch, dass 2020 eine Partnerschaft mit Celsius Network einging. „Zu unserem Bedauern hat Celsius heute Morgen bekannt gegeben, aufgrund der derzeitigen extremen Marktbedingungen sämtliche Abhebungen und Überweisungen zwischen Konten vorübergehend zu pausieren. Von dieser Entscheidung ist auch unser Bitcoin-Ertragskonto betroffen“, heißt es aktuell seitens Nuri.

Celsius Network sperrt Auszahlungen wegen „extremen Marktbedingungen“

Auch Investitionen bis auf Weiteres gesperrt

Auch wenn die Erträge („Yields“, „Rewards“) den Konten weiterhin angerechnet werden, können Nutzer:innen aktuell nicht auf ihre Bitcoins zugreifen. „Während die Auszahlungsfunktion pausiert wird, werden Erträge jedoch weiterhin angerechnet“, heißt es weiter. „Für das Nuri Bitcoin Ertragskonto bedeutet das, dass Erträge auf deine Bitcoin nicht pausiert werden. Sie können wie gewohnt ausgezahlt werden, sobald diese Maßnahmen aufgehoben werden. Bis es weitere Updates gibt, haben wir beschlossen, auch die Investmentfunktion für unser Bitcoin Ertragskonto vorübergehend zu pausieren.“

Während also Abhebungen und Investitionen für das Bitcoin-Ertragskonto vorübergehend pausiert sind, sollen Banking- und Investment-Features weiterhin aktiv sein. Bei Nuri kann man auch in ETFs investieren, allerdings ist das Bitcoin-Sparkonto ein sehr zentrales Produkt. Man sei dabei, die „Situation so schnell wie möglich zu klären und zu lösen“. Allerdings putzt sich Nuri auch an Celsius ab – man sei ja nur Vermittler, und das Bitcoin-Ertragskonto unterliege einem separaten Vertrag, den die User direkt mit Celsius eingingen.

Krypto-Startup Bitwala benennt sich in Nuri um und setzt auf DeFi

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