Startup-Programm

AVL macht mit Shell und Microsoft 20 Mobilitäts-Startups marktfit

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Der österreichische Autozulieferer AVL hat in Kooperation mit dem Ölgiganten Shell und dem Tech-Konzern Microsoft ein neues Startup-Programm ins Leben gerufen. Im Zuge dessen hat das Unternehmen weltweit nach außergewöhnlichen Ideen gesucht, um Inklusion, Nachhaltigkeit und Abfallvermeidung in der Mobilität zu steigern. Mehr als 20.000 Startups im Frühstadium aus ganz Europa haben die Kooperationspartner dabei beleuchtet. Die besten 20 Ideen sollen nun sukzessive marktfit gemacht werden.

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AVL sucht Zukunftskonzepte für Mobilität

Zu den ausgewählten Startups zählt unter anderem das französische Jungunternehmen Okeenea Digital. Es hat eine akustische Schritt-für-Schritt-Anleitung entwickelt, die sehbehinderten Menschen den Weg zum richtigen Sitzplatz im Zug weist. Circu Li-ion aus Luxemburg setzt dagegen auf innovative Batterietechnik. Die Jungfirma will Lithium-Ionen-Zellen von E-Auto-Batterien ein zweites Leben geben. Dazu hat der Betrieb ein Robotiksystem entwickelt, die jede Li-Ionen-Zelle automatisiert aus dem Batteriepack entnimmt, diagnostiziert und ihre Wiederverwendung ermöglicht.

Celcibus aus Schweden liefert hingegen erschwingliche und nachhaltige Brennstoffzellenkatalysatoren, um den weltweiten Einsatz von Brennstoffzellen durch eine patentierte Technologie zu ermöglichen. In einem umfangreichen Auswahlprozess – unter anderem mit Roadshows und Veranstaltungen in Barcelona, London, Stockholm und Berlin – hat das Unternehmenstrio die 20 spannendsten Ansätze ausgesucht.

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Dreimonatiges Intensivprogramm für Startups

Bei der AVL läuft das Programm über die hauseigene Startup-Plattform „Creator’s Expedition“ in Graz. Den Fokus haben die Programminitiatoren auf die sozialen Auswirkungen der Ideen gelenkt. „Dieses Programm dient dazu, wirkungsvolle Geschäftsmodelle und Technologien zu forcieren, um gesellschaftlichen Herausforderungen in der Mobilität zu lösen. Gemeinsam wollen wir dadurch künftigen Generationen eine gleichwertige, wenn nicht gar bessere Lebensqualität ermöglichen“, erklärt Sebastian Jagsch, Global Head der Creator’s Expedition von AVL.

Die Finalisten werden nun in einem dreimonatigen Intensivprogramm sukzessive auf den Markteinstieg vorbereitet. „Das Programm bietet den Jungunternehmen einen konkurrenzlosen Zugang zu Branchenführern, die sie bei der Entwicklung ihres Geschäftsmodells unterstützen und die wirtschaftliche Tragfähigkeit sicherstellen“, so Jagsch. Auch den Zugang zu Investor:innen wollen die Veranstalter unterstützen. Die AVL selbst verspricht sich von den Bemühungen neue Denkanstöße und mögliche Kooperationen. In Indien hat das steirische Unternehmen bereits 2019 ein vergleichbares Programm – ebenfalls mit Shell – aufgesetzt.

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