Porträt

Backmari: Startup bietet weizen- und glutenfreie Brotvariationen

Ria Lang und Martina Moik, Gründerinnen von Backmari © Georg Moik
Ria Lang und Martina Moik, Gründerinnen von Backmari © Georg Moik

Bio-Backmischungen für verschiedene Brotvariationen, die auf Weizen, Gluten und Zusatzstoffe verzichten: Das bietet das Startup Backmari. Die erst in diesem Jahr gegründete Jungfirma bietet jetzt bereits drei Backmischungen, eine für Mischbrot, eine für Pizzaböden und eine für Weißbrot. Die „do-it-yourself“ Backmischungen von backmari bestehen aus alternativen Zutaten wie Pseudogetreide, Reis und Hülsenfrüchten. Durch unterschiedliche Zubereitungsarten wie mit Backpulver, Hefe oder Sauerteig sollen sie individuell passend für alle Alltagssituationen sein.

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Backmari aus Liebe zum Backen entstanden

Gegründet haben das Jungunternehmen die beiden Diätologinnen Martina Moik und Ria Lang. Nach eigenen Angaben kamen sie wegen ihrer Liebe zum Backen mit unkonventionellen Zutaten auf die Idee. Aufgrund einer Weizeneiweißallergie haben sie sich außerdem auf den Verzicht auf Weizen konzentriert. Noch während ihres Masterstudiums am Campus Wieselburg der FH Wiener Neustadt haben die beiden Absolventinnen Backmari ins Leben gerufen und nun die Markteinführung gewagt.

Unterstützung erhalten Moik und Lang vom StartUp Center am Campus Wieselburg, das Studierende sowie Absolvent:innen bei der Umsetzung eigener Geschäftsideen begleitet. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung durch das StartUp Center. Es gab die richtigen und auch kritischen Fragen, teilweise zu Zeitpunkten, wo wir dachten, das jetzt überhaupt nicht brauchen zu können. Das Netzwerk und die Kontakte, die sich während der Zeit der Betreuung ergeben haben, sind sowieso unbezahlbar“, sagen Ria Lang und Martina Moik.

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Gründerinnen bauen Netzwerk und Onlineshop aus

Seit Kurzem sind die ersten Backmari-Produkte online sowie in ausgewählten Geschäften erhältlich, für die beiden Gründerinnen ist das allerdings erst der Anfang. Derzeit stehe vor allem die Vernetzung mit Vertriebspartnern, die Planung von Veranstaltungen sowie die Arbeit am eigenen Onlineshop im Fokus. Zudem gibt es noch einige weitere Rezepturen, die die beiden auf den Markt bringen möchten.

Für angehende Gründer:innen haben Lang und Moik den Tipp: „Durchhalten, es läuft nicht immer alles wie geplant, aber es lohnt sich den Fokus nicht zu verlieren. Und natürlich Feedback holen, wann und wo immer es geht. Jedes Gespräch bringt einen zum Nachdenken. Man kann dadurch den eigenen Standpunkt noch besser herausarbeiten und gut durchdachte Entscheidungen treffen. Gründen heißt für uns, an der Herausforderung zu wachsen, und dazu muss man über seine Ideen auch immer wieder reflektieren.“

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