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BYD baut große E-Auto-Fabrik in Ungarn

© BYD
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Sie preschen weiter nach vorne: BYD, einer der weltweit führende nHersteller von E-Autos, hat die nächste Phase seiner europäischen Strategie mit dem Bau eines brandneuen Produktions- und Fertigungszentrums in Szeged, Ungarn, angekündigt. Die hochmoderne Anlage werde die erste ihrer Art sein, die von einem chinesischen Automobilunternehmen in Europa errichtet wird, und über eine fortschrittliche Fahrzeugproduktionslinie verfügen. Die Fabrik wird in Phasen gebaut und voraussichtlich Tausende von lokalen Arbeitsplätzen schaffen, heißt es.

Ungarn wurde durch seine zentrale Lage in Europa als „wichtiger Verkehrsknotenpunkt“ bewertet und verfüge über eine „reiche Geschichte an Expertise in der Automobilbranche“. Mit einer ausgereiften Infrastruktur und einer etablierten industriellen Basis würde Ungarn bereits von mehreren europäischen Herstellern als Produktionsstandort genutzt. Dies hätte die Entscheidung von BYD, Ungarn zum Zentrum seiner europäischen Produktionsaktivitäten zu machen, bestätigt.

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Mit Kampfpreisen auf Expansionskurs

BYD hat 2023 bei der Europaexpansion ordentlich aufs gas gedrückt. Innerhalb des ersten Jahres hat das Unternehmen 230 Händlergeschäfte in 19 Ländern eröffnet und fünf neue Modelle (BYD HAN, BYD TANG, BYD ATTO 3, BYD SEAL und BYD DOLPHIN) eingeführt. Drei weitere neue Modelle seien geplant, die innerhalb der nächsten 12 Monate auf den Markt kommen sollen.

BYD ist nach Tesla, Toyota und Porsche der viert wertvollste Autohersteller der Welt, und konnte Tesla bei der verkauften Stückzahl von E-Autos dieses Jahr fast einholen. Auch im B2B-Geschäft pusht das Unternehmen, dessen Kürzel für „Beyond Your Dreams“ steht, ordentlich – etwa mit einem kontroversen Deal in Österreich, in dem hunderte E-Autos für Behörden verkauft werden.

In der Kritik stehen chinesische Autohersteller, allen voran BYD, weil sie günstige E-Autos durch massive staatliche Subventionen Chinas in internationale Märkte drücken können. Die USA erwägen möglicherweise höhere Zölle auf E-Autos, Akkus und Solarprodukte, um die eigene Industrie gegen Konkurrenz aus China zu schützen.

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