650.000 Euro

Carployee: Neues Kapital von der FFG für die Mobility-App

Bei der #glaubandich-Challenge Mobility in Klagenfurt. © Trending Topics / David Bitzan
Carployee-Günder Albert Vogl-Bader bei der #glaubandich-Challenge Mobility in Klagenfurt. © Trending Topics / David Bitzan

Das Linzer Startup Carployee erhält für die Weiterentwicklung der App eine Förderung über 650.000 Euro Projektvolumen. Davon kommen 455.000 Euro direkt von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), den Rest steuern nicht näher genannte Investoren bei.

Carployee: 18-monatige Projektdauer

Die FFG stelle Carployee die finanziellen Mittel zur Verfügung, „um die Zusammenarbeit mit dem interfakultären Fachbereich für Geoinformatik der Universität Salzburg zu intensivieren“, heißt es in einer Presseaussendung. Dadurch erhalte Carployee „Zugriff auf wichtiges Know-how in den Bereichen Data Science, Geoinformatik und Simulationen“. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse sollen während der 18-monatigen Projektdauer in die App einfließen. Ziel sei es, eine verkehrsmittelübergreifende Lösung für den optimalen Arbeitsweg zu schaffen. Relevante Faktoren dabei: Kosten, Zeit und Umwelteffizienz.

„Umweltschutz darf nicht in Vergessenheit geraten“

Das Thema Klimaschutz gerate in herausfordernden Zeiten in den Hintergrund: „Während Corona die Themenlandschaft überschattet darf ein wichtiges Anliegen nicht in Vergessenheit geraten: der Umweltschutz“, so Albert Vogl-Bader, CEO von Carployee. „Ein wesentlicher Beitrag zur Erreichung der Klimaziele basiert auf der Reduktion des Straßenverkehrs. Dazu leisten die öffentlichen Verkehrsmittel einen wichtigen Beitrag. Dennoch reisen immer noch viele Pendler mit dem Auto in die Arbeit.“

Dieser Zugang hat auch die FFG überzeugt, wie Henrietta Egerth, Geschäftsführerin der FFG bekräftigt: „Die zielgerichteten Bestrebungen von Carployee unterstützen unsere Vorgaben in der Bewältigung der Klimakrise. Mit Projekten wie diesem stärkt Österreich seine Rolle als treibende Kraft in der Bewältigung der aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen“.

13.000 Carpools in diesem Jahr

Die Mitfahr-App verbindet Fahrer und Mitfahrer innerhalb desselben Unternehmens zu Fahrgemeinschaften. Führende Großbetriebe wie Würth, AMAG Automobil und Motoren, Stihl oder Rosenbauer würden bereits auf den Dienst setzen und das Engagement ihrer Mitarbeiter mit speziellen Prämien wie Gutscheinen oder eigens reservierten Parkplätzen auf dem Firmengelände belohnen. Dadurch wurden laut Carployee allein heuer bereits 13.000 Carpools mit mehr als 21.100 Fahrgästen gebildet und 760.000 Kilometer bzw. 98.400 Kilogramm CO2 eingespart. Bei einer durchschnittlichen Distanz von 32,45 Kilometern bzw. einer Fahrzeit von 32,3 Minuten pro Arbeitsweg werde damit der CO2-Ausstoß pro Mitfahrer im Schnitt um 4,67 Kilogramm reduziert.

+++Carployee: Fahrgemeinschaften am Arbeitsweg helfen, CO2 zu sparen+++

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