KI

Deloitte-Studie: Disruptives Potenzial der generativen KI bestätigt

Deloitte Österreich: Anna Nowshad, Partnerin und Future of Work Expertin und Josef El-Rayes, Partner und KI-Experte sind die Köpfe hinter der neuen Gen-AI-Studie. © Deloitte
Deloitte Österreich: Anna Nowshad, Partnerin und Future of Work Expertin und Josef El-Rayes, Partner und KI-Experte sind die Köpfe hinter der neuen Gen-AI-Studie. © Deloitte

Eine aktuelle Deloitte-Studie, die gerade im Weltwirtschaftsforum in Davos veröffentlicht wurde, gibt Einblicke ins Tech-Thema der generativen künstlichen Intelligenz. Mit ihr kommt ein tiefgreifender Wandel, der sich in Zahlen ausdrückt: Acht von zehn Führungskräften erwarten, dass Gen AI ihr Unternehmen innerhalb von drei Jahren verändern wird.

Gen-AI setzt Entscheidungsträger:innen massiv unter Druck

Für die Studie wurden weltweit mehr als 2.800 Führungskräfte zum Thema Generative Künstliche Intelligenz befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass der Großteil der Unternehmen aufgrund der zunehmenden Etablierung von Gen AI in naher Zukunft mit tiefgreifenden Veränderungen rechnet. Für eine erfolgreiche Anwendung der Technologie mangelt es allerdings meist noch an Know-how.

„Für Unternehmen tun sich damit neue Herausforderungen auf. Einerseits gilt es mit der hohen Geschwindigkeit Schritt zu halten, andererseits muss sichergestellt werden, dass angemessene Governance- und Risikominderungsmaßnahmen getroffen werden – der Handlungsdruck ist enorm“, so Josef El-Rayes, Partner und KI-Experte bei Deloitte Österreich.

Mangel an Tech-Personal als größte Hürde

Die Studienergebnisse zeigen einen Mangel an Mitarbeiter:innen auf, die tatsächlich mit generativer KI umgehen können. Nur 22 Prozent der Führungskräfte sehen ihr Unternehmen hier zukunftsfit. Spannend ist, dass gleichzeitig nur knapp die Hälfte (47 Prozent) findet, ihre Mitarbeiter:innen ausreichend über die Potenziale von generativer KI zu informieren. Anna Nowshad, Partnerin und Future of Work Expertin bei Deloitte Österreich ist deshalb der Meinung: „Neben Aus- und Weiterbildungen braucht es daher auch in vielen Fällen ein Neudenken der vorhandenen Jobs – und die Zeit drängt. Je früher die Unternehmen beginnen, ihre Organisation und Belegschaft zukunftsfit zu machen, desto erfolgreicher werden sie den Wandel meistern.”

Unternehmen sollen generative KI in ihrer Personalstrategie mitdenken, klare Regeln für die Anwendung von Gen-AI-Lösungen aufstellen und Mitarbeiter:innen aktiv in den Prozess miteinbeziehen. Das leiten die Deloitte-Expert:innen aus den Studienergebnissen ab.

51 Prozent befürchten wirtschaftliche Ungleichheit

Auch die Auswirkungen der Technologie auf die breite Gesellschaft wird kritisch gesehen. Mehr als die Hälfte der befragten Führungskräfte befürchtet eine „zentralisierte Machtverteilung innerhalb der Weltwirtschaft” und eine zunehmende wirtschaftliche Ungleichheit. 49 Prozent gehen davon aus, dass die zunehmende Nutzung von KI-Tools das Vertrauen in nationale und globale Institutionen schwächen wird.

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