Weniger CO2

Elon Musk spendet 100 Mio. Dollar für Carbon-Capture-Wettbewerb

Musk gegen Twitter, die nächste Runde. © Tesla Owners Club Belgium (Flickr, CC BY 2.0)
Musk gegen Twitter, die nächste Runde. © Tesla Owners Club Belgium (Flickr, CC BY 2.0)

Elon Musk lässt 100 Millionen Dollar seines Milliarden-Vermögens für den Klimaschutz springen. Der Gründer der erfolgreichen E-Auto-Marke Tesla spendet diese Summe als Preisgeld für einen Wettbewerb, bei dem es darum geht, CO2 aus der Atmosphäre zu ziehen und zu speichern. Detail hat Musk noch keine genannt, lediglich, dass er sich nächste Woche genauer dazu äußern will.

„Carbon Capture“ gilt als umstrittene Maßnahme, da sie nicht bei der Ursache, sondern beim Symptom ansetzt. Grundsätzlich ist CO2 in der Atmosphäre sehr langlebig und braucht hunderte Jahre, um abgebaut zu werden. Deshalb steigt die Konzentration des Treibhausgases in der Luft selbst dann, wenn weniger CO2 verursacht wird.

Carbon Capture bisher kaum wirtschaftlich

Viele Forscher und Unternehmer wollen dieses Problem mit Technologien beheben, die CO2 aktiv aus der Atmosphäre abziehen und speichern – etwa in Gesteinsschichten unter der Erde. Alternativ kann das CO2 direkt wieder zur Energiegewinnung verwendet werden. Das Problem ist bisher, dass großtechnische Anlagen kaum wirtschaftlich betrieben werden können und selbst kleinere Anlagen, etwa direkt dort, wo Abgase bei Kraftwerken entstehen, eine viel zu niedrige Effizienz haben. Jedenfalls gibt es im Bereich Carbon Capture noch viel Potenzial für Innovationen.

Grün schimmernde Strände sollen CO2 aus der Luft fangen

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