Series D

Everphone: 270 Millionen Euro für Berliner Telekommunikationsausrüster

Jan Dzulko, der CEO von Everphone. © Everphone
Jan Dzulko, der CEO von Everphone. © Everphone

270 Millionen Euro für Everphone: Der Telekommunikationsaustatter aus Deutschland sammelt in einer Series D-Runde frisches Kapital ein. Zu den Geldgeber:innen gehören Citi Group, KfW, The Phoenix Insurance Company LTD und die Equity Investoren Capnor mit ihrem Partner Calista. Everphone verleiht Smartphones an Unternehmen, derzeit rund 350.000 Geräte an 1.000 Firmen.

Everphone: Komplettlösung für Smartphones

Veronika von Heise Rotenburg, CFO von Everphone, fasst das Geschäftsmodell zusammen: „Everphone ist eine Komplettlösung für Firmen-Smartphones und -Tablets. Als führender Device-as-a-Service-Anbieter übernimmt Everphone für Unternehmen und Organisationen die Beschaffung, Konfiguration, Verwaltung, Sicherheit und den Austausch von Geräten.“ Die Zeitersparnis für die IT-Teams der Kunden belaufe sich auf insgesamt zwei Stunden pro Gerät.

Und: Everphone ermögliche es Unternehmen und ihren Mitarbeitern, ihr bevorzugtes Smartphone von Herstellern wie Apple, Samsung, Google und Fairphone zu wählen.

Internationalisierung soll vorangetrieben werden

Nun soll die nachhaltige Gerätenutzung von Geschäftskunden „weiter vorangetrieben“ werden. Die strategische Kapitalzufuhr soll es Everphone künftig ermöglichen,  „nicht nur den Umsatz weiter zu steigern, sondern auch eine Internationalisierung vorzubereiten und Profitabilität zu erreichen“. Konkret soll das Kapital dafür verwendet werden, die „Komplexität rund um Endgeräte und deren Betrieb für Großkunden weiter zu reduzieren“. Zudem sollen neue, gewerbliche Nutzergruppen erschlossen werden. Technisch stehen der Ausbau der API-Fähigkeiten für die Bereitstellung von Business Intelligence- und ESG-Daten im Vordergrund. „Wir planen eine Expansion um bis zu eine Millionen weitere Endgeräte für die Märkte Europa und USA“, fasst die CFO zusammen.

97 Prozent Rücklaufquote

Unternehmen „leihen“ die Geräte ihrer Mitarbeiter:innen also über Everphone und können die Geräte entsprechend wechseln, sollten sie veraltet oder kaputt sein. Geräte, die ausgetauscht werden, bekommen laut Veronika von Heise Rotenburg aber ein zweites Leben: „Wenn die Geräte in einem guten Zustand sind und sich auch hinsichtlich der Hersteller-Updates für einen zweiten Miet-Zyklus eignen, geben wir sie bei Interesse an andere Kunden/Nutzer weiter. Ansonsten werden sie für den B2C-Einsatz verkauft oder – wenn sie nicht mehr verwendbar sind – recycelt. Unsere hohe Rücklaufquote von über 97 % stellt sicher, dass wertvolle Rohstoffe weiter genutzt bzw. recycelt werden.“

75 Millionen Euro Umsatz für Everphone

„Ich freue mich, dass wir trotz globaler wirtschaftlicher Herausforderungen weiter gewachsen sind und damit beweisen, dass wir ein resilientes Geschäftsmodell geschaffen haben. Wir setzen gezielt auf vorausschauendes Wachstum, und unser Erfolg spiegelt sich in der Zufriedenheit unserer Kunden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wider.”, so Jan Dzulko, Gründer und CEO von Everphone.

„Unser nächstes Ziel ist nun, die 100 Million Euro Umsatzgrenze zu erreichen. Außerdem bereitet uns der Neuzuwachs namhafter Investoren für den nächsten Schritt in Richtung Internationalisierung in Europa und den USA vor. Ich bin so überzeugt von unserem Team, Service und vor allem zukünftigen Wachstum, dass ich in dieser Finanzierungsrunde selbst als Gründer mit investiert habe.”

Im Jahr 2023 gelang es Everphone, den Umsatz auf über 75 Mio. Euro zu steigern und das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization) auf 30 Millionen Euro zu verdoppeln.

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