Porträt

Fit-Up: Linzer Startup bietet digitale Fitness-Kurse für Firmen-Teams

Fit-Up-Gründer Shahab Daban © Fit-Up
Fit-Up-Gründer Shahab Daban © Fit-Up

Fitness-Angebote für Angestellte von Unternehmen werden immer populärer und können als gutes Argument dienen, um im Wettstreit um Talente die Nase vorn zu haben. Ein Startup, das solche Angebote für Firmen zugänglich machen will, ist Fit-Up aus Linz. Durch eine breite Palette an digitalen Kursen im Bereich Fitness sowie auch Ernährung und mentaler Gesundheit will die Jungfirma dabei helfen, die Belegschaft von Unternehmen in Form zu halten.

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Pivot in der Corona-Pandemie

Fit-Up ist im Jahr 2019 an den Start gegangen. Laut Mitgründer Shahab Daban war die ursprüngliche Idee, nur Einzelkurse im B2C-Bereich anzubieten. Doch in der Corona-Pandemie kam es dann zum Pivot. „Wir haben schnell gesehen, dass Österreich der falsche Markt für Einzel-Sessions ist, da sie hier für viele Kund:innen zu teuer sind. Deswegen haben wir stattdessen den Fokus auf Unternehmen gelegt und so den Aufschwung geschafft“, erzählt Daban.

Das Ziel von Fit-Up ist es, eine möglichst breite und umfassende Plattform für Fitness zu bieten. Die Kurse finden nicht nur live statt, es gibt auch hunderte Videokurse auf der App des Startups. Pro Woche bietet die Jungfirma etwa 25 Live-Kurse an, die meistens zu Randzeiten des Arbeitstags zu sehen sind. Es handelt sich bei Fit-Up nicht bloß um eine Vermittlungsplattform. Die Coaches sind handverlesene Fitness- und Ernährungsexpert:innen, die entweder im Team des Startups oder als Freelancer arbeiten.

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Fit-Up motiviert durch Gamification

Mit einem Gamification-System will Fit-Up besonders motivierend auf User:innen wirken. Ein flexibles Challenge-System soll den Nutzer:innen möglich machen, sich bestimmte Ziele zu setzen. Eine Integration von Fitness Trackern soll diese Herausforderungen noch zugänglicher machen. Das Angebot von Fit-Up richtet sich nach den Bedürfnissen der Unternehmen. Grundsätzlich bietet das Startup Verträge über je zwölf Monate an, in denen eine bestimmte Anzahl der Mitarbeiter:innen die Angebote unbegrenzt nutzen können. Für 150 Angestellte fällt ein ungefährer Preis zwischen 400 Euro und 650 Euro an.

Zu den Kundenfirmen von Fit-Up zählen sowohl KMU als auch größere Unternehmen. Unter anderem nutzen die Wiener Linien, Bosch Österreich, die Raiffeisenlandesbank Oberösterreich und die Österreichische Nationalbibliothek das Angebot des Startups. Ob die Arbeitgeber die Fitness-Kurse für die Belegschaft verpflichtend machen oder wie sie das Angebot nutzen, liegt ganz bei ihnen. „Wir sind sehr stolz darauf, wie intensiv unsere Kunden unser Angebot verwenden. Bei Bosch Österreich nehmen bereits mehr als 25 Prozent der Angestellten an den Kursen teil“, so Daban.

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Expansion im DACH-Raum geplant

Schon zu Anfang konnte Fit-Up Wagniskapital einsammeln. Shahab Daban konnte schon früh einen Angel Investor für das Unternehmen gewinnen, der 1,5 Millionen Euro beisteuerte und auch heute noch Anteile an Fit-Up hält. Auch eine aws-Förderung konnte das Startup schon verbuchen. In Zukunft will das Jungunternehmen vor allem im DACH-Raum stark expandieren. Ebenfalls soll das Angebot weiter wachsen. Durch Machine Learning soll ein starkes Empfehlungs-Feature auf die App, außerdem soll der Trend zur Gamification noch intensiver werden.

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