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goood: Mobilfunk-Startup spendet zehn Prozent der Monatsgebühr an karitative Zwecke

Das goood-Team. © goood

Unter www.goood-mobile.at kann man sich ab September einen neuen Mobilfunktarif zulegen, der soziale Zwecke unterstützt. Ab 10 Euro pro Monat telefoniert, simst und surft man dann im Netz von A1, wo sich das Startup, das bereits in in Deutschland im Netz der Telefonica verfügbar ist, eingemietet hat. Zehn Prozent der Monatsgebühr, den der Nutzer bezahlt, spendet dar „soziale Mobilfunker“ an Organisationen wie Caritas, Rotes Kreuz oder Greenpeace. Auf Webseite und App können die Kunden auch die Projekte mitverfolgen, für die das Spendengeld eingesetzt werden.

Mit dem Mobilfunkangebot wollen die Gründer so genanntes „painless giving“ ermöglichen. Die Kunden sollen für die Spenden weder zeitlichen noch finanziellen Aufwand haben und trotzdem mit ihrem Tarif monatlich Karitatives tun. Die SIM-Karten werden zum Start online vertrieben. Das Geschäftsmodell hat seine Vorbilder in den USA und Großbritannien.In fünf Jahren, so hofft das Team, könnte man 24 Millionen Euro Spendengelder am deutschen und österreichischen Markt sammeln. In Deutschland ist good seit Anfang Februar am Markt.

Mobilfunk-Manager und NGO-Profis

Hinter goood steckt ein Team ehemaliger A1-Manager rund um Gründerin Claudia Winkler, die früher als Group Chief Marketing Officer bei der Telekom Austria Gruppe tätig war. Außerdem sind etwa Karl Wagner,  CEO von WWF Österreich, oder Matthias Frenzl, der schon mehrere Mobilfunkmarken in Österreich und Osteuropa aufgebaut, mit an Bord.

Der soziale Mobilfunker ist 2016 an den Start gegangen und hat zuerst auf der Crowdfunding-Plattform startnext und dann über Greenrocket rund 275.000 Euro eingesammelt. Außerdem hat die junge Firma im AWS Social Business Call 100.000 Euro bekommen. good hat weiters am „Investment ready“-Programm des Wiener Impact Hub teilgenommen.

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