Österreich

Gründungsfonds geht mit Fokus auf GreenTech in die Investment-Phase

Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister von der aws. © aws/Katharina Gossow
Edeltraud Stiftinger und Bernhard Sagmeister von der aws. © aws/Katharina Gossow

Ende März 2023 wurde er von Wirtschaftsminister Martin Kocher (ÖVP) angekündigt, jetzt kann er seine Arbeit aufnehmen: Der neue aws Gründungsfonds II geht mit 72 Millionen Euro im Topf an den Start und soll vor allem dafür sorgen, dass Privatinvestor:innen bei Finanzierungsrunden in Startups und Scale-ups mitziehen. Gerade in der aktuellen Marktphase ist das wichtig, da viele Tech-Jungfirmen nach dem Hype der letzten Jahre vor viel zurückhaltenderen Risikokapitalgeber:innen stehen. Mit dem Eintrag ins Firmenbuch jedenfalls geht der aws Gründungsfonds II nun in die Investment-Phase, heißt es in einer Aussendung.

„Österreichs Risikokapitalmarkt ist unterkapitalisiert. Mit dem aws Gründungsfonds II können wir diese Marktlücke zwar nicht schließen, aber deutlich reduzieren“, so aws-Geschäftsführer Bernhard Sagmeister. „Der aws Gründungsfonds II führt die Erfolgsgeschichte des Vorgängerfonds ideal fort und grenzt sich weiterhin klar von anderen Initiativen der aws im Förderbereich ab. Der aws Gründungsfonds II liefert eine wichtige Anschlussfinanzierung am Weg zum Scale-up.“ Erfahrungswerte würden zeigen, dass ein Euro öffentliches Geld etwa rund acht Euro private Investitionen hebelt. Daraus ergibt sich rein rechnerisch, dass die 72 Mio. Euro des Fonds aus der öffentlichen Hand in Folge etwa 500 Mio. Euro an privatem Kapital mobilisieren könnte.

Neuer Gründungs-Fonds geht mit 72 Millionen Euro an den Start

Der aws Gründerfonds I, der nun ausgelaufen ist, konnte laut Austria Wirtschaftsservice rund 500 Mio. Euro an Kapital mobilisieren und war mit 68 Millionen Euro aus öffentlicher Hand ausgestattet. Über die Jahre wurden so über 260 Co-Investor:innen gesammelt. Der neue Fonds wird nun in ersten Finanzierungsrunden Beteiligungsvolumen bis zu 1,5 Mio. Euro stellen können, bei Folgefinanzierungen sogar bis zu 5 Mio. Euro – sowohl in Form von offenen als auch stillen Beteiligungen. „Der Investitionsfokus liegt auf österreichischen Start-ups mit hohem Wachstumspotenzial für Seed- und Follow-on-Finanzierungen in der Gründungs- und frühen Wachstumsphase. Der aws Gründungsfonds II legt dabei einen Schwerpunkt auf Green- und Digital Winners“, so aws-Fondsmanagement Geschäftsführer Christoph Haimberger. Direktinvestitionen würde man in wachstumsstarke Technologieunternehmen mit Forschung und Entwicklung in Österreich und globalen Ambitionen machen.

Wer sich für den Fonds interessiert, ab sofort können auf der neuen Webseite Pitch Decks eingereicht werden, außerdem gibt es auch eine Kontaktadresse für Investor Relations. Weitere Informationen zu genauen Details werden noch folgen, heißt es.

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