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HuggingChat Assistents: Die Open-Source-Alternative zum GPT Store startet

Hugging Face. © Hugging Face
Hugging Face. © Hugging Face

Hugging Face – das ist jene Plattform, auf die derzeit immer mehr Entwickler:innen schauen, wenn sie mit neuen Large Language Models (LLMs) arbeiten wollen. Künftig können sie das umso intensiver tun. Denn das AI-Unicorn aus New York, in das 2023 Google, Amazon, Nvidia, Intel, AMD, Qualcomm, IBM, Salesforce und Sound Ventures ordentlich investierten, will Developer nun eigene AI-Chatbots entwickeln lassen. Der GPT Store von OpenAI lässt schön grüßen.

Der neue Service nennt sich HuggingChat Assistants und sieht den mittlerweile bekannten Chat-Interfaces von ChatGPT, Microsofts Copilot oder Google Bard nicht unähnlich. Insbesondere aber an den GPT Store von OpenAI fühlt man sich unweigerlich erinnert. So kann man eigene Assistants entwerfen, die man mit Hilfe von Text-Prompts instruieren kann, was sie genau tun sollen.

Das resultiert bisweiln in (erwartbaren) Assistenten wie etwa dem AI-Klon von Hugging Face CTO Julien Chaumond, einem Website Designer oder einer virtuellen Version einer italienischen Großmutter, die etwa mit Rezeptideen daherkommt. So weit, so erwartbar.

Open Source LLMs von Mistral AI und Llama

Der große Unterschied zu ChatGPT und den Custom GPTs ist aber, dass sie nicht auf den OpenAI-Modellen GPT-4 und Co beruhen, sondern auf Open-Source-LLMs. Zur Auswahl stehen neben OpenChat jene quelloffenen LLMs des französischen Startups Mistral AI und von Meta Platforms, die unter dem Namen Llama bekannt geworden sind.

„Das stärkste Merkmal der Assistenten ist, dass sie auf Open-Source-Modellen basieren, also zögern Sie nicht, zwischen den 6 verfügbaren Modellen zu wechseln, um zu sehen, welches besser zu dem von Ihnen gewünschten Assistententyp passt“, fordern die Macher:innen erste Nutzer:innen auf. Aktuell sind die Assistenten mit keinen Kosten verbunden, während Custom GPTs bei OpenAI ein kostenpflichtiges Abo verlangen.

Was aktuell noch hinderlich ist: HuggingChat ist kaum bekannt. Wer einen Assistenten entwirft, der kann ihn zwar kostenlos auf der Plattform veröffentlichen und anderen zugänglich machen – allerdings ist die Nutzerschaft noch überschaubar.

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