e-Fuels

INERATEC setzt auf e-Fuels und sichert sich 118 Millionen Euro

Das INERATEC Management Team freut sich über das neue Kapital: Philipp Engelkamp, Ingo Katz, Tim Boeltken und Caspar Schuchmann. © INERATEC GmbH, Karin Fiedler
Das INERATEC Management Team freut sich über das neue Kapital: Philipp Engelkamp, Ingo Katz, Tim Boeltken und Caspar Schuchmann. © INERATEC GmbH, Karin Fiedler

INERATEC zählt zu den Pionieren in der Entwicklung und Produktion von synthetischen Kraftstoffen. Mit den neu gewonnenen 118 Mio. Euro aus einer Finanzierungsrunde, will das Unternehmen die Kommerzialisierung von CO2-neutralen e-Fuels nicht einfach nur beschleunigen, sondern direkt global expandieren.

Das hat die INERATEC-Technologie drauf

Durch seine skalierbare patentierte Technologie produziert INERATEC den klimaneutralen Kraftstoff e-Fuels. Der Prozess umfasst zwei Hauptschritte: die Umwandlung von CO2 und Wasserstoff in ein Synthesegas und die Herstellung von Kraftstofffraktionen aus eben diesem Synthesegas. Gerade für die Luftfahrt, Schifffahrt und die chemische Industrie, die derzeit ausnahmslos auf fossile Brennstoffe angewiesen sind, können e-Fuels eine zukunftsweisende Lösung sein. Das haben sich wohl auch die Investoren der Series-B Wagniskapitalfinanzierung gedacht, die vom US-amerikanischen Investor Piva Capital angeführt wird, denn insgesamt wurden 118 Millionen Euro in die INERATEC-Technologie investiert. Zu den weiteren beteiligten internationalen Investoren zählen HG Ventures, TDK Ventures, Copec WIND Ventures, RockCreek, Emerald und Samsung Ventures. Auch die bestehenden Investoren haben finanziell nachgelegt, darunter Großunternehmen wie ENGIE New Ventures, Safran Corporate Ventures und Honda.

Weltweite Skalierung von e-Fuels

Adzmel Adznan ist Gründungspartneer bei Piva Capital und begründet die hoch ausgefallene Investition mit folgenden Worten: „Die bahnbrechende Technologie von INERATEC ist die vielversprechendste e-Fuels-Lösung, die wir bisher für die am schwierigsten zu dekarbonisierenden Sektoren wie Luftfahrt, Schifffahrt und Chemie gesehen haben.“ Mit dem frischen Kapital soll die Serienproduktion von INERATECs Power-to-X-Anlagen finanziert und die Produktion von e-Fuels aus recyceltem CO2 und erneuerbaren Energien vorangetrieben werden. Ebenso wird ein Teil des Geldes in den Bau der bisher größten Anlage in Frankfurt fließen. Durch die internationale Expansion unter anderem in die Niederlande und nach Chile soll die e-Fuel Produktion um das 1.500-fache gesteigert und damit jährlich über 12.000.000 Tonnen CO2 recycelt werden. INERATEC hat Großes vor, denn die Rede ist von einem „weltweiten Einsatz der Technologie”. Man will überall recyceln, wo CO2 und erneuerbare Energie verfügbar sind.

Nachfrage nach „Drop-in“-e-Fuels soll sich bis 2030 verdreifachen

„Mit diesem Kapital sind wir in der Lage, einen Paradigmenwechsel im Energiesektor herbeizuführen. Unser Fokus ist klar: Wir wollen diese Investition für die weltweite Skalierung von e-Fuels nutzen. Um konkrete Schritte in die nächste Ära der Mobilität zu gehen, planen wir bis 2030 die Umwandlung von 1 GW erneuerbarer Energie in 165.000 Tonnen nachhaltige e-Fuels“, kommentiert INERATEC-CEO Tim Böltken das Unternehmensvorhaben.

Das Dubliner Marktforschungsinstitut „Research and Market“ erwartet, dass sich die Nachfrage nach „Drop-in“-e-Fuels, also synthetischen Kraftstoffen, die aus erneuerbarem Strom, grünem Wasserstoff und CO2 hergestellt werden, bis 2030 verdreifachen wird. Bis 2050 soll sich der Bedarf jährlich um 19% steigern.

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