Quartalszahlen

Meta/Facebook schafft im ersten Quartal 2022 wieder Zuwachs an User:innen

© Meta
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Das vierte Quartal 2021 endete für den Social-Media-Giganten Facebook/Meta mit einem Schock. Denn erstmals in seiner Geschichte verbuchte das Unternehmen gegenüber dem vorigen Quartal einen Verlust an täglich aktiven User:innen, was prompt die Aktie einbrechen ließ (Trending Topics berichtete). Doch mit dem ersten Quartal 2022 gibt es wieder ein Aufatmen, denn auch wenn die Ergebnisse laut CNN hinter den Erwartungen zurückblieben, gab es wieder ein leichtes Wachstum bei den Nutzer:innen.

Facebook/Meta verliert in Q4 2021 erstmals tägliche User:innen

Gewinne gehen zurück – Umsatz steigt sehr langsam

Eigentlich sind die Ergebnisse für das erste Quartal eher durchwachsen. Die Gewinne des Konzerns beliefen sich auf 7,5 Milliarden Dollar, ein Rückgang von 21 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Umsatz stieg um sieben Prozent auf 27,9 Milliarden Dollar. Dabei handelt es sich um die langsamste Wachstumsrate seit dem Börsengang des Unternehmens vor zehn Jahren. Das Kostenziel für das Jahr 2022 wurde um drei Milliarden Dollar gesenkt.

Jedoch hat Meta immer noch Grund zur Freude, denn der User:innenrückgang vom vergangenen Quartal hat sich nicht fortgesetzt. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer:innen lag laut dem Konzern bei 1,96 Milliarden, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus von vier Prozent bedeutet. Bei den monatlichen aktiven User:innen stieg die Zahl gegenüber dem ersten Quartal 2021 um drei Prozent auf 2,94 Milliarden.

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Meta-Aktie steigt dank User:innenwachstum

Dennoch werden sich die eher schlechten Ergebnisse des Quartals auf die Investitionen von Meta auswirken. Noch im Oktober hatte CEO Mark Zuckerberg angekündigt, dass der Konzern mit dem Rebranding voll auf das Metaverse setzen und dafür auch viel Geld ausgeben soll. Nun steuert Zuckerberg ein wenig zurück. Meta wird „das Tempo einiger unserer Investitionen verlangsamen“, und zwar aufgrund „unseres derzeitigen Geschäftswachstums“, sagte Zuckerberg am Mittwoch während der Telefonkonferenz, berichtet The Verge. Die Reality Labs-Abteilung von Meta, die das Quest VR-Headset und künftige AR-Brillen herstellt, hat allein im letzten Quartal fast drei Milliarden Dollar verloren.

War der Verlust von User:innen im letzten Quartal noch für einen Einbruch der Meta-Aktie verantwortlich, steigt der Kurs mit den neuen Ergebnissen wieder. Die Aktien von Meta stiegen im nachbörslichen Handel nach dem Ergebnisbericht vom Mittwoch um mehr als 18 Prozent. Für das laufende Quartal sieht Meta einige Herausforderungen. So habe der Ukraine-Krieg das Geschäft beeinträchtigt. Die Plattformen Facebook und Instagram wurden im vergangenen Monat in Russland blockiert. Deshalb erwartet der Konzern, dass diese Herausforderungen auch im laufenden Quartal anhalten werden.

Zuckerberg sagte, dass Meta in den kommenden Jahren ein ausreichendes Wachstum der Betriebseinnahmen aus der Familie der Apps erzielen soll, um die Investitionen in Reality Labs zu finanzieren. Gleichzeitig soll die Gesamtrentabilität des Unternehmens steigen. „Wir bleiben zuversichtlich, was unsere langfristigen Chancen angeht“, so der Meta-CEO.

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