Horizon-Profil

Metaverse ohne Facebook: Meta führt neue Konten und Profile ein

© Meta
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Meta hat in der Nacht von gestern auf heute „Meta-Konten“ und „Horizon-Profile“ gezeigt und eingeführt. Die „Konten“ sollen künftig die Anmeldung über Facebook oder Instagram ersetzen oder zumindest erweitern; bislang war das die einzige Möglichkeit, sich im Metaverse anzumelden. Der Rollout soll wie üblich schrittweise passieren. Grund für den Umstieg waren Datenschutzbedenken.

Metaverse ohne Facebook

Wer sich im Metaverse anmelden wollte, brauchte bislang zumindest ein Facebook-Konto, alternativ war auch eine Anmeldung über Instagram möglich. Das rief Datenschützer auf den Plan, es gab Bedenken, persönliche Social-Media-Konten mit Metaverse-Anwendungen zu verknüpfen. Ganz vom Tisch ist das aber noch nicht: Meta erlaubt es Nutzer:innen weiterhin, Facebook- und Instagram-Konten zu verwenden, um ein Meta-Konto zu erstellen, so das Unternehmen. Wenn sich eine Person dafür entscheidet, ihr Meta-Konto über ihre Social-Media-Konten zu erstellen, werde das im „Kontenzentrum“, dem „zentralen Knotenpunkt für vernetzte Erfahrungen“ auf Meta, verbunden. Alternativ ist auch ein Oculus-Login (die VR-Brille von Meta) möglich, allerdings soll das noch bis zum 01. Jänner des kommenden Jahres so bleiben.

„Mehr Flexibilität und Kontrolle“

Wer ein VR-Headset einrichten will, um ins Metaverse einzusteigen, wird um ein Meta-Konto und ein Horizon-Profil künftig aber nicht mehr herumkommen. Meta verspricht „mehr Flexibilität und Kontrolle“, Nutzer:innen sollen selbst entscheiden können, welche Accounts dann mit dem Meta-Konto verknüpft werden. Das Horizon-Profil dürfte umgehend verpflichtend werden und soll gleich nach der Eröffnung des Accounts erstellt werden. Während das Konto der Anmeldung dient, wird über das Profil das digitale Alter Ego erstellt, samt Profilbild und Nutzernamen. Hier gibt es auch die Möglichkeit, die Privatsphäre-Einstlelungen festzuulegen. Wie t3n schreibt, dürfte es aber keinen Modus geben, der das Profil „unauffindbar“ für andere macht – wer sich anmeldet, ist also auch für andere Nutzer:innen sichtbar.

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Wie es in einem Blogeintrag von Oculus weiter heißt, bleiben gekaufte Items und Apps im Zuge der Umstellung erhalten. Wer das Metaverse bereits mit einem VR-Headset besuchte, muss nur zusätzlich den neuen Account und das Profil erstellen, danach soll auch eine Trennung des Facebook-Kontos kein Problem darstellen. Gekaufte Inhalte verbleiben dann im Meta-Konto. Bei Minderjährigen zwischen 13 und 17 Jahren sollen die Konten „standardmäßig auf privat eingestellt“ sein – nähere Infos dazu gibt es aber noch nicht.

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