Pre-Seed-Runde

Repark: Wiener PropTech sichert sich sechsstelliges Investment

Business Angel Markus Ertler und Repark-Mitgründer Lukas Lauda © Repark
Business Angel Markus Ertler und Repark-Mitgründer Lukas Lauda © Repark

Repark, ein Wiener Startup, dessen Plattform es ermöglichen soll, private und gewerbliche Parkflächen temporär und dauerhaft zu vermieten, hat eine sechsstellige Investition erhalten. Das 2019 gegründete PropTech hat außerdem am vergangenen Donnerstag beim Finale der apti-awards (Austrian PropTech Initiative) gepitcht und den ersten Platz in der Kategorie „Digital real estate Marketing“ belegt.

EasyPark macht überflüssige Parkplätze sichtbar

Repark will Parkplatzsuche schneller machen

Lead Investor bei der laufenden Pre-Seed-Runde ist Business Angel Markus Ertler. Die Co-Founder Lukas Lauda und Julian Konrath haben sich der Vision verschrieben, jeden verfügbaren Parkplatz günstig, einfach und flexibel zugänglich zu machen. Sie haben in ihren Vorstudien erhoben, dass jede:r Wiener Autofahrer:in durchschnittlich 41 Stunden pro Jahr nach einem Parkplatz sucht. Acht Prozent der gesamten CO2-Emissionen, die der Verkehr in Wien produziert, würden nur von der Parkplatzsuche stammen. Repark will das ändern.

Das eigens entwickelte Zugangsmodul des Startups soll sich innerhalb weniger Stunden am Garagentor installieren lassen und sofort betriebsbereit sein. Von nun an können User:innen die Garage per App mobil öffnen. Repark kümmert sich hier um die gesamte Abwicklung, von der Installation bis hin zur Inbetriebnahme. Die Jungfirma verspricht Vermieter:innen eine zusätzliche Einnahmequelle von durchschnittlich 285 Euro pro Monat und Parkplatz, abhängig von der Lage des Parkplatzes.

Bim Spot: So hat es das Wiener PropTech zum Exit geschafft

Aktuelle Finanzierungsrunde läuft noch

Das Vermietungsmodell ist laut den Gründern vollkommen flexibel. So können Vermieter:innen selbst entscheiden, ob der Parkplatz an bestimmten Tages- und Wochenzeiten oder dauerhaft reservierbar sein soll. Alle Parkplätze lassen sich spontan buchen und beparken, oder auch bis zu drei Monate im Voraus reservieren. “Insbesondere Pendler:innen in Randbezirken können enorm von der Verlässlichkeit unserer Parkplätze profitieren”, so Mitgründer Lukas Lauda.

„Repark ist für private Kund:innen kreiert und für gewerbliche Kund:innen optimiert“ erklärt Lauda. „Ob Wohnkomplex, Bürogebäude oder Lagerhalle – wir zentralisieren jeden verfügbaren Parkraum auf einer einzigen Plattform und maximieren auf diese Weise ihren Gewinn, während sich der Verwaltungsaufwand der Garage minimiert.” Das Jungunternehmen ermöglicht die Parkplatzsuche und -reservierung via App. Eine regional und zeitlich einschränkbare Suche listet die verfügbaren Parkplätze. Derzeit läuft die Pre-Seed-Finanzierungsrunde noch. Das Interesse von weiteren Investor:innen ist laut den Gründern groß.

Wiener Startup Payuca kooperiert mit Peter Park für smarte Parkplätze

„Parkräume auf einer Plattform vereinen“

Angesprochen auf das Startup Payuca, das auf den ersten Blick ein ähnliches Geschäftsmodell verfolgt, meint Lauda: “Eine Viertel Million Parkplätze stehen täglich frei, davon allerdings nur 17.000 rund um die Uhr. Wir möchten diese Sekundärkapazitäten nutzbar machen, indem wir Dauer-Parkplatznutzer:innen ermöglichen, ihren jeweiligen Parkplatz simpel und geplant über unsere Plattform weiterzuvermieten. Unsere Freunde von Payuca fokussieren sich auf die Digitalisierung von rund um die Uhr freistehenden Parkflächen in Wohnhaus-Tiefgaragen. Wir möchten hingegen jeden verfügbaren Parkraum nutzbar machen, inklusive Büros, Parkhäuser und Freiflächen, und auf einer Plattform vereinen.“

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